Kinderhaus und Arbeitsplätze gesichert
Erzdiözese übergibt Trägerschaft in Wallstraße an Gesamtkirchengemeinde
Freiburg
(pef, 19.03.10). Die Erzdiözese Freiburg hat zusammen mit der Katholischen
Gesamtkirchengemeinde Freiburg eine tragfähige Lösung für den weiteren
Betrieb von Kindergarten und Hort in der Wallstraße 10 in Freiburg
beschlossen: Die Einrichtung wird mit sechs Gruppen erhalten bleiben.
Die Stadt stimmte einer Förderung des Horts zu, bis alternative
Angebote (wie Ganztagsschulbetreuung) in ausreichendem Maße zur
Verfügung stehen. Die im Hort nach und nach frei werdenden Plätze
sollen in ein Angebot für unter dreijährige Kinder umgewandelt werden.
Ergänzend bleiben drei Kindergartengruppen (für 3- bis 6-Jährige)
erhalten.
Die
Trägerschaft der Einrichtung wird zum 1. September von der Katholischen
Gesamtkirchengemeinde Freiburg übernommen. Der Trägerwechsel bedeutet
für die Beschäftigten einen Arbeitgeberwechsel, aber keine Änderung
der Arbeitsverhältnisse. Inhaltlich arbeiten der zukünftige Träger und
das Referat für Elementarpädagogik des Erzbischöflichen Ordinariats eng
zusammen. So besteht die Kooperation mit der Fachschule für
Sozialpädagogik in der Ausbildung von Erziehern und Erzieherinnen
weiter. Das Gebäude (Wallstraße 10) bleibt im Eigentum des Erzbistums.
In Sanierung und Umbau wird schnellstmöglich investiert.
Hintergrund:
Die Stadt konnte im Dezember 2009 Zahlen einer kleinräumigen
Bevölkerungsprognose vorlegen, die – im Gegensatz zu bisher genannten
Zahlen –einen weiteren Bedarf einer Kindertageseinrichtung in der
Wallstraße signalisiert. Bei einem Spitzengespräch Ende 2009 kamen
Stadt und Kirche zu dem Ergebnis, dass der Weiterbetrieb der
Einrichtung trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit beiderseitigem
Engagement und Flexibilität gesichert werden kann.