Gesellschaft & Kultur - Orgel

Die Orgel in St. Martin

Freiburg-Hochdorf

 
Orgelbau Johannes Rohlf, 1975, 2001
II+P / 14
Gehäuse: Xaver Bernauer, 1804
 
Durch einen Orgelneubau des Jahres 1913 ging das wertvolle Werk von 1804 verloren. Lediglich das breit angelegte, heute wieder prächtig anzuschauende Orgelgehäuse in spätesten Barockformen blieb erhalten. Drei Inschrifttäfelchen künden dort noch von der Errichtung der ersten Orgel: „Xaver Bernauer Orgelbauer in Staufen.1804“.
 
Zum Orgelneubau 1975 verpflichtete man auf Empfehlung des erzbischöfl. Orgelinspektors Dr. Hans Musch die Orgelbauanstalt Johannes Rohlfs, Ostfildern-Ruit, die eine Disposition von 14 Registern – verteilt auf Hauptwerk, Hinterwerk und Pedal – mit mechanischer Register- und Spieltraktur realisierte. (Einweihung 14.12.1975). Urteil Dr. Muschs: „Ein Meisterwerk des Orgelbaus, mit der Marcussen-Orgel im Freiburger Münster und mit den besten Leistungen des Orgelbaus am Oberrhein, etwa mit den Werken von Silbermann und Stieffell, vergleichbar“.
(Aus: Hermann Brommer, Schnell Kunstführer Nr. 1070, 1977)
 
 
Disposition:
 
I. Hauptwerk
C - f"'
 
 
II. Hinterwerk
C – f"'
 
 
Pedal
C - f’
 
Koppelflöte
8’
 
Bourdon
8’
 
Subbaß
16’
Prinzipal
4’
 
Rohrflöte
4’
 
Oktavbaß
8’
Waldflöte
2’
 
Nasat
2 2/3’
 
Flöte
4’
Sesquialter 2f
 
 
Oktave
2’
 
 
 
Mixtur 4-5f
1 1/3’
 
Cymbel 3f
1/2'
 
 
 
 
 
 
Krummhorn
8’
 
 
 
 
 
 
-Nachtigall-
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kanaltremulant
 
 
Kanaltremulant
 
 
 
 
II-I
 
 
 
 
 
II-P
 
 
 
 
 
 
 
I-P
 

 

Stimmung: Andreas Werckmeister 1691