
Als 1985 im Zuge der geplanten Sanierung der Kirche die ersten Gespräche über die Anschaffung einer Orgel für St. Petrus Canisius stattfanden, mussten noch zahlreiche Fragen bezüglich der Finanzierung und der technischen und künstlerischen Einbindung in den Kirchenraum geklärt werden.
1989 wurde die Firma Rieger in Schwarzach/Vorarlberg mit dem Bau einer 33-Register-Orgel mit zwei Manualwerken und Pedal beauftragt.
Florian Lechner zeichnete sich verantwortlich für die künstlerische Gestaltung der Vorderfront und betonte durch das Einfügen von Halbsäulen aus blauem Schmelzglas die Vertikale der Orgel.
Die Orgelweihe wurde am 9. Mai 1993 gefeiert.
33 Register, davon 26 Labial- und 7 Zungenregister in französischer Bauweise
2300 Pfeifen
Längste Zinnpfeife im Prospekt: Prinzipal 16 C ca. 6 m
Kleinste Zinnpfeife im Schwellwerk: Larigot 1 1/3 g ca. 8 mm (ohne Fuß)
Längste Holzpfeife: Subbaß 16 C ca. 2,5 m
Kleinste Holzpfeife: Gedackt 8 g ca. 8 cm
Tiefste Frequenz der Orgel: 33 Herz
Höchste Frequenz der Orgel: 9459 Herz
Mechanische Spieltraktur
Mechanische Registertraktur mit 30-facher elektrischer Setzeranlage, 12 Kombinationen eingreifend in die mechanische Registraktur
Windladen als Schleifladen
Manualklaviatur: C-g
Pedalklaviatur: C-f
(Der Fuß abgekürzt ist ein altes Maß und entspricht ungefähr 30 cm)