Hochdorf/Landwasser

Rückblick des Bildungswerk Hochdorf

 APOKALYPSE
 „Buch mit sieben Siegeln“ oder „Quelle des Lebens“?
-  Ein ökumenisches Bibelprojekt 2011 -
 

Das Wort „Apokalypse“ beschwört Bilder von Gewalt und kosmischen Katastrophen, von Weltuntergangsszenarien und unfassbarem Schrecken. Mit dem Abstand von 1900 Jahren sind die Texte heute nicht mehr einfach zu verstehen, aber die Bilder entfalten immer noch ihre Kraft.

Das Bildungswerk und die Evangelische Erwachsenenbildung  Hochdorf  luden zu einem dreiteiligen Bibelprojekt ein, um die biblischen Texte für unser gegenwärtiges Schrift- und Glaubensverständnis fruchtbar zu machen.

 
Am ersten Abend, 30. März 20.00 Uhr im Pfr.-M.-Haus, gab Hanspeter Scheller, ev. Pfarrer u. Rel-Lehrer i. R., Hochdorf, eine grundlegende Einführung in die Apokalypse des Johannes. Gemäß dem Thema des Abends zeigte er an vielen Schriftzitaten auf, dass das Buch keine Drohbotschaft, sondern für seine damaligen Leser und bis heute eine tröstende Frohbotschaft ist, die trotz aller Gewalt des Bösen den Sieg des Guten, die Herrschaft des guten und großen Gottes verspricht.
In einem angeregten Gespräch mit den Zuhörern – 26 Personen waren gekommen – wurde vor allem die Symbolträchtigkeit der Aussagen angesprochen und erläutert.
 
Zum zweiten Abend, Mi., 13. April 20.00 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus (Hochdorf) waren annähernd 30 Personen erschienen. In der Fortsetzung des ersten Abends ging es diesmal ausdrücklich um die Symbolik und Deutung apokalyptischer Bilder. Der provokative Titel „Die Hure Babylon“ und „Die Braut Jerusalem“ deutete es bereits an. Der Referent Prof. Severin Stief, Stellvertr. Direktor des Studienseminars Freiburg, deutete an vielen Beispielen und Bildern, u. a. am Gesamtzyklus der Bamberger Apokalypse, die Symbolik der Bilder auf dem Hintergrund der damaligen Zuhörer der jungen Kirche, die in großer Bedrängnis durchs „heidnische“ Rom (die Hure Babel) in der Botschaft des Johannes Trost und Hoffnung erfahren sollten.
 
Orgel St.Martin
 
Den Abschluss des Projektes bildete ein Orgelkonzert am So., 8. Mai um 19.00 Uhr.
 
Organisten
 
 
 
 
 
 
 
Die drei in St. Martin Hochdorf tätigen Organisten
Friderike Martens, Johannes Sieber
und Johannes Huber interpretierten das „Finale“ der Apokalypse, die Kap. 17 – 22:
Die Hure Babel (Beschreibung des Bösen)
Babels Sturz (die endgültige Überwindung des Bösen)
Das neue Jerusalem (Jubel im Himmel).
 
  
Mitwirkende
 
 
 
Die Kapitel wurden in Wort und Bild (Bamberger Apokalypse) vorgestellt
 
 
 
 
 
 
Schofar-Horn
 
 
 
und jeweils anschließend teils durch freie  Improvisation und größtenteils an Bearbeitung von Konzertstücken von Th. Escaich, J.S. Bach, G. Muffat, N. Bruhns‘, F. Mendelssohn-Barholdy und J. Rutter im Orgelspiel interpretiert.
 
Im Improvisationsteil erscholl schneidend das (original) Schofar-Horn als Aktualisierung der Königpräsenz.
 
Überhaupt hatten sich die drei Organisten einige künstlerische Details einfallen lassen, die das Konzert für die Zuhörer spannend machten. Bei der Interpretation der „himmlischen Stadt Jerusalem“ wurden zum Abschluss nochmals alle Register gezogen.
 
 
 
 Danke
Die fast 50 Zuhörer dankten den Interpreten mit lang anhaltendem Applaus.
Es war eine Freude, den begabten Jung-Organisten, die im Übrigen auch in verschiedenen Gruppierungen in Hochdorf erfolgreich tätig sind, an diesem Abend zuzuhören.

Das Bibelprojekt fand insgesamt einen großen Anklang, der ermutigt, sich auch weiterhin mit biblischen Texten zu befassen, die dazu drängen, in unserem Welt- und Verstehenshorizont  interpretiert zu werden.       
 
 
 
Wolfgang Bange
       

 
„Gott …  nur ein Hirngespinst?“
Ökumenisches Herbstseminar 2010
Das schon traditionelle Herbstseminar der beiden evangelischen und katholischen Gemeinden Land­wasser und Hochdorf sowie des Bildungswerkes Hochdorf befasste sich 2010 unter dem Thema „Gott … nur ein Hirngespinst?“ in drei Vortrags­abenden und einem Wort­gottes­dienst mit den Ergebnissen der Hirnforschung und deren  Auswirkung auf unser Menschen- und Gottesbild.
Der erste Abend in St. Petrus-Canisius in Landwasser beschäftigte sich anhand einer Film­do­ku­­mentation und anschließender Gesprächsrunde mit der Frage, ob das Böse angeborener­maßen im Gehirn sitzt und der freie Wille eine Illusion ist. Der vielbeachtete Film „Der Sitz des Bösen“ aus dem Jahre 2005 wurde vorgestellt und bildete für die anschließende lebhafte Dis­kussion reichlich Material für Fragen nach angeborener Vorausbestimmung (Deter­mi­nation) oder Freiheit. Joachim Nebel, Koordinator des Netzwerkes BioEthik der Schulstiftung Frei­burg, stellte den Film vor und moderierte souverän die anschließende Diskussion. Als Exper­ten standen ihm Frau Sabine Zeller, Erziehungswissenschaftlerin, und Wolfgang Bange, Biologe, mit State­ments und Antworten auf die Fragen der Teilnehmer zur Seite.
Am zweiten Abend im Pfarrer-Meybrunn-Haus in Hochdorf kam der Hirnforscher selbst zu Wort. Der bekannte Neurowissenschaftler Prof. Dr. Ludger Tebartz van Elst von der Uni Frei­burg zeigte Möglichkeiten und Grenzen der modernen Hirnforschung auf, vor allem wenn es darum geht, aus den Ergebnissen der Forschung für unser Menschenbild Konsequenzen zu ziehen. Sein qualitativ hoch stehender Wissenschaftsbeitrag fordete die ganze Konzentration der Teilnehmer, belohnte sie aber mit einem sehr guten Einblick in das Forschungsrepertoire der Hirnforscher. Dabei wurde allen klar, dass – im Sinne des Vortragsthemas – „Das Mess­bare nicht die ganze Wahrheit ist“.
Im dritten Vortrag des Herbstseminars in der Zachäusgemeinde in Landwasser ging es zusam­men­­fassend um das zentrale Thema des Seminars: Ist Gott nur ein Hirngespinst des Men­schen? Frau Dr. Christina Aus der Au von der Uni Basel betrachtet und wertet aus theo­lo­gischer Sicht die Ergebnisse und Herausforderungen der Hirnforschung im Hinblick auf unser Men­schen- und Gottesbild. „Wohnt Gott im Gehirn?“ lautete das provokative Thema des Abends. Äußerst lebendig, engagiert und gewinnend legte Frau Aus der Au die verschie­denen Aus­sa­geebenen des naturwissenschaftlich beobachtenden und wertenden Hirnforschers und die des aus gläubiger Sicht existentiell deutenden Menschen dar -  ein überaus gelungener und beglückender Abend für alle Besucher.
Zum Abschluss des Herbstseminars waren alle Teilnehmer zu einem Ökumenischen Lob­preis­­­­gottesdienst in die St. Petrus-Canisius-Kirche eingeladen. Mit Impuls-Texten, Orgel­mu­sik und Lob­preisliedern, unterstützt von der Schola aus Hochdorf,  sowie Bildcollagen wurden mar­kant die Positionen der drei Abende nachgezeichnet und schließlich gläubig unter das Bibel­wort gestellt: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken."
 
Vielen Dank Allen, die an der Vorbereitung und Durchführung dieses Herbstseminars beteiligt waren, zu dem ca. 160 Teilnehmer gekommen sind.
Wolfgang Bange
 
Frau Christina Aus der Au in der lebhaften Diskussion nach ihrem Vortrag
Frau Christina Aus der Au in der lebhaften Diskussion nach ihrem Vortrag
Interessierte Zuhörer beim Herbstseminar
Interessierte Zuhörer beim Herbstseminar
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Prof.  Dr. Ludger Tebartz van Elst bei seinem Vortrag
Prof. Dr. Ludger Tebartz van Elst bei seinem Vortrag
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Verona 

 

Reise nach Abano Terme mit Opernaufführung

Arena di Verona (Carmen, Aida, Der Troubadour)
Besuch von Verona, Padua und Venedig

 

Termin: 22.08. - 29.08.2010

 

 
 
Subjektiver Reisebericht eines Gastes
Über Walter Schortje, den ich schon seit vielen Jahren kenne und schätze, bin ich dankenswerter Weise zu einer Reisegruppe des Bildungswerkes Hochdorf gestoßen, um an einer einwöchigen, schon Tradition gewordenen Reise nach Verona als Gast teilnehmen zu dürfen. Mein lange gehegter Wunsch, endlich einmal Freilicht-Aufführungen von berühmten romantischen Opern des 19. Jahrhunderts in Veronas weltberühmtem „Anfiteatro Arena di Verona“ miterleben zu können, sollte also nun in Erfüllung gehen.
 
Die Fahrt begann am Sonntagmorgen früh um 7 Uhr nach freundlicher Begrüßung auch des Neulings in der Gruppe durch den Leiter des Bildungswerkes, Wolfgang Bange. Das Wetter war sehr gut, die Straßen frei von Staus und die Stimmung stieg minütlich, auch bei den „Morgenmuffeln“, und so kamen wir flott voran bis zu unserem ersten Ziel, dem kleinen Dorf Zillis im Kanton Graubünden. In der kleinen gotischen Kirche dort ist eine in ihrer Art einmalige bemalte Holzdecke, bestehend aus 153 Bildtafeln aus dem 12. Jahrhundert, zu bewundern.
 
Mit einem zeitlichen Sprung sind wir nun in Abano Terme nahe Padua angelangt und können uns nach der langen Reise im Hotelschwimmbad auf dem Dach erfrischen. Wir befinden uns in Venetien, und wenn kein Operntag ist, sind Fahrten in diese mit kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten reich gesegnete Provinz angesagt. Zu nennen ist eine Panoramafahrt zu den Euganeischen Bergen mit so traditionsreichen Orten wie Arqua Petrarca und Este, deren Ortsnamen bereits beredt über deren Bedeutung Auskunft geben.
 
Imposant war der geführte Besuch von Padua mit seinem riesigen Marktplatz (Prato della Valle), seinen Palästen und Plätzen, seiner Basilika Sant‘Antonio, seinen Universitätsgebäuden (jeder Dritte in der Stadt drückt die Hochschulbank!). Am beeindruckendsten für mich war hier die Arena-Kapelle mit diesen unglaublich ausdrucksstarken Fresken des großen Giotto.
 
Natürlich durfte auch eine Stadtführung in Venedig, der Hauptstadt der Provinz Veneto, nicht fehlen. Unsere Führerin lenkte unsere Schritte in die beiden jüdischen Viertel und erzählte uns einiges über deren Historie und das Zusammenleben der Venezianer und der Juden früher und heute. Auf der Stadtwanderung kam uns zwangsläufig der Canale Grande in die Quere und wir gelangten per Gondelfähre zur Markthalle. Die Rundwanderung endete auf dem Markusplatz, von dem aus wir dann nach einem Kaffee durch das Gassengewirr zurück zum Bahnhof liefen.
 
Die Hauptattraktion unserer Reise waren die drei Opernabende in Verona.
An diesen Tagen gab es vormittags jeweils eine Werkseinführung durch Wolfgang Bange und Walter Schortje, wobei die Handlung erläutert, Hörproben abgespielt und musikalische Zusammenhänge und Besonderheiten mit viel Hintergrundwissen kommentiert wurden.
 
Am Dienstag gab es „Carmen“ von Bizet - ein ganzheitlicher Genuß. Oper ist ja nicht nur ein akustisches Ereignis, sondern Bühnenbild und Inszenierung müssen der Musik den passenden optischen Rahmen geben. Hier blieben keine Wünsche offen.
Man blieb von intellektualistischen Klimmzügen im Stil einer neuzeitlichen Inszenierung verschont und wurde mit allen Sinnen in die Zeit der Handlung versetzt.
Auf der Bühne sprühte das Leben mit Tanz- und Balletteinlagen und einer ausgezeichneten Besetzung der Hauptrollen. Ganz besonders beeindruckt war ich als Sänger im Freiburger Oratorienchor von der Präzision des über die gesamte Bühne verteilten Opernchores, der dadurch eine großartige Transparenz erreichte.
 
Am Donnerstag folgte „Aida“, die großartige Oper von Verdi. Was soll man dazu sagen! Alles, was zu „Carmen“ gesagt wurde, galt auch hierfür, und ich glaubte, das sei nun der Höhepunkt der Reise gewesen.
 
Und dann kam am Samstag Verdis „Il Trovatore“, und das war für mich der krönende Abschluß. Die Besetzung der Solostimmen ließ keine Wünsche offen, das Bühnenbild war meisterhaft und entlockte dem Publikum ein bewunderndes „Aaah“, als sich der mittlere der düsteren Türme öffnete, um einen goldstrahlenden Altar freizugeben, an dem Gräfin Leonora zum Gebet niederkniete. Auch schauspielerisch waren die Hauptakteure absolut mitreißend.
 
Hiermit möchte ich meinen Reisebericht beenden, der so vieles noch unerwähnt lassen muß. Das Fazit dieser Reise: Sie war ein voller Erfolg und ich möchte mich bei dem Bildungswerk Hochdorf, seinem Leiter und dem Organisationsteam bedanken. Mein Dank gilt der gastfreundlichen Aufnahme und dem reibungslosen Ablauf des Gesamtprogramms. Fast möchte man sich noch beim Wetter bedanken, daß uns im wesentlichen ungeschoren ließ.
 
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wolfram Ebert
 
Nun noch einige Bilder dieser Opernreise
Morgens um sieben ...
Morgens um sieben...
 
Station in Zillis
Kirche St. Martin ZillisKirchendecke
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Experte: Walter Schortje
 
Unser Hotel in Terme Roma
www.termeroma.it 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ausflug in die euganeischen Hügel ...
Casa del Petrarca Ein Gedicht
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 
 



 




 

 
  
 
 Castello Carrarese
Este: Castello Carrarese 
Castello Carrarese 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
... und zum Ausklang eine Weinprobe mit Winzervester
www.baccoearianna.com  
 
Winzervester
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Führung in Verona
Blick auf VeronaDas Haus von Romeo und Julia 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grabdenkmal der Scaliger
 
 
 
Piazza delle Erbe
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Piazza delle Erbe
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Freizeit in Verona ...
Lamberti Turm
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verona von oben
 
 
 
 
 
 
 
Arena von oben
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ausflug nach Padua
Prato della Valle
Markthalle
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anthony Basilica
 
 
Mit dem Zug nach Venedig ...
Canale GrandeRialto Brücke
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Uhrenturm 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Glaskunst aus Murano
  
 
Arena di Verona
Arena di Verona 
 
Warten auf die Aufführung
18:00 18:45
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
Endlich in der Arena
 
 
Arena di Verona: Carmen (Georges Bizet) ...
Carmen Carmen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Carmen 
 
 
Arena di Verona: Aida (Guiseppe Verdi) ...
Requisiten vor der ArenaRequisiten vor der Arena
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Aida
 
 
Arena di Verona: Il Trovatore (Guiseppe Verdi) ...
Requisiten vor der Arena Requisiten vor der Arena
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abenddämmerung
Der Troubadour Der goldstrahlende Altar
 

I R L A N D
von Dublin bis nach Belfast, Donegal und Mayo
Landschaften, Geschichte und Kultur des unbekannten Westens,
Nordens und Nordwestens der „Grünen Insel“
 
10-tägige Studienreise vom Mo. 24.5. – Mi. 2.6.2010
Leitung: Wolfgang Bange / Eckhard Ladner (Irland)
 (veranstaltet vom Europäischen Bildungs- und Begegnungszentrum Irland)
 
Eine beeindruckende Irlandreise
mit dem Bildungswerk Hochdorf
Landschaften, Geschichte und Kultur des Nordens und Nordwestens der „Grünen Insel“ waren die drei Schwerpunkte, die das Programm der zweiten Irlandreise des Bildungswerks Hochdorf  bestimmten (erste Reise in den Süden und den mittleren Teil Irland war vor acht Jahren, 2002). Die zehntägige Studienreise vom 24.5. bis 2.6.2010 war dank eines ausgesprochen sehr guten Wetters ohne den obligatorischen „irischen Regen“ in ganz besonderer Weise eine kombinierte Bildungs- und Erholungsreise für alle Teilnehmer. Durch einen ungewöhnlich langen und kalten Winter hatte sich das Wachstum der Vegetation um circa vierzehn Tage verschoben, so dass sich der Reisegruppe eine blühende Frühlingsvegetation präsentierte. Gelbleuchtender Ginster und blühender Rhododendron zierten üppig ursprüngliche Landschaften, immergrün durch das milde Klima, sanfte, bewaldete Hügel und Täler, menschenleere Sandstrände ebenso wie karge Torfmoore, vom Wind zerrissene Küsten und exponierte kleine Inseln standen der wanderfreudigen Gruppe ebenso zur Verfügung wie eine Vielzahl von Zeugnissen eines kulturellen Erbes aus fünf Jahrtausenden, megalithische Gräber, Klosteranlagen mit Hochkreuzen und Rundtürmen der Blütezeit des irischen Frühchristentums, Befestigungsanlagen und Herrensitze aus keltischer, normannischer Zeit wie auch aus der Periode direkter englischer Besatzung: all das erlebte und erfuhr die Reisegruppe unmittelbar „vor Ort“, dank einer vielfältigen und abwechslungsreichen Programmgestaltung und vor allem dank eines ausgezeichneten Guides, Eckhard Ladner (Irland), der sich bereits im November letzten Jahres in Hochdorf der Gruppe vorgestellt hatte.
Auch die Begegnung mit gastfreundlichen Menschen beim Besuch verschiedener Kulturzentren, u.a. mit irischer Musik, irischem Tanz und Gesang vom Allerfeinsten, oder in politischen Einrichtungen sowie in verschiedenen ortstypischen Pubs ließen uns Irland „hautnah“ erleben.
Es würde an dieser Stelle zu aufwendig sein, all die vielen Besuchs- und Erlebnisorte genauer zu schildern von Belfast über Londonderry mit seinem anderen Teil der Geschichte Irlands bis zur beeindruckenden Vulkanlandschaft des Giant’s Causeway oder der geografisch nördlichsten Insel Tory Island mit ihrem Insel-König Patsy, vom Book of Kells bis zum Nordirischen Parlament, von der ältesten Whiskeybrennerei Bushmills  zum Pint of Guinnes in allen lebendigen Pubs bis hin zum „Verlassenen Dorf“ aus Heinrich Bölls Irischem Tagebuch: all das wurde von der Gruppe intensiv erlebt, erwandert, erfahren.
 
Ein Reiseteilnehmer 
 

 
 
Eine kleine Auswahl unserer Bilder,
aber nur ein winziger Einblick in unsere Irlandreise 
   
Das Gewächshaus
Das Gewächshaus
 
Botanischer Garten in Dublin
Botanischer Garten in Dublin
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Monasterboice
Monasterboice
Monasterboice
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Monasterboice
 
 
 
 
 
 
 
 
Proleek Dolmen
Proleek Dolmen
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mount Steward Park 
Mount Steward Herrenhaus
Mount Steward
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Parlament von Belfast
Parlament von Belfast
   
City Hall von Belfast
City Hall von Belfast
City Hall von Belfast
und bei Nacht
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Pub The Crown
viktorianisches Pub The Crown
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
A pint of Guinness
A pint of Guinness
The Crown
The Crown

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das andere Belfast
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Old Bushmills Destillery
Old Bushmills Destillery
Old Bushmills Destillery
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 

Basaltsäulen
Basaltsäulen
The Giant's Causeway
The Giant's Causeway
Der gelbe Ginster
Antrim Küste
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
The Rope Bridge
The Rope Bridge
Wolfgang 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Überfahrt nach Tory Island
Überfahrt nach Tory Island
Unsere Gruppe
Unsere Gruppe
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tory Island
Tory Iland
Tory Island
Tory Island
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Patsy
The King of Tory Island
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Kulturzentrum Coleman
Im Kulturzentrum Coleman
 
Aktive Trommler
Aktive Trommler
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Grabstätte
W.B.Yeats
Megalithfriedhof Carrowmore
Megalithfriedhof Carrowmore
Ceide Fields
Ceide Fields
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Heinrich Bölls Wohnsitz auf Achill Island
Heinrich Bölls Wohnsitz
Das verlassene Dorf
Das verlassene Dorf
Lesung aus Bölls "Irischem Tagebuch"
Lesung aus Bölls "Irischem Tagebuch"
 
 
 
 
 
 
 
 
    
 
 
Küstenspaziergang
Küstenspaziergang
Achill Island
auf Achill Island
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Park von Belvedere
Park von Belvedere
Mauer als Sichtschutz im Park von Belvedere
Mauer im Park von Belvedere