- Hochdorf
- Landwasser

AktuellesJahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung des Kirchenchors fand am Di, 17.01.2012 im Pfarrer-Meybrunn-Haus statt. Der Präses des Chors, Pfr. Claus Trost, feierte mit der Chorfamilie die Hl. Messe - auch im Gedenken an die verstorbenen Sängerinnen und Sänger.
Auf viele Unternehmungen und Ereignisse aus dem Jahr 2011 wurde im Jahresbericht zurückgeblickt. Es war - so stellte die Vorsitzende Mechthilde Schatz gerne fest - ein gutes Jahr für den Chor, der aus dem Osterprojekt zwei Neuzugänge begrüßen durfte: Karl Kopp (Bass) und Benjamin Vogel (Tenor). Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Unter der Wahlleitung von Hermann Scherzinger wurde sodann der Chorvorstand gewählt: Mechthilde Schatz (Vorsitzende), Leonhard Hütter (Kassenwart), Annette Jung (Beisitzerin), Martha Swoboda (Beisitzerin), Suse Weber (Beisitzerin) und Benjamin Vogel (Schriftführer).
Der Präses dankte den Sängerinnen und Sängern und wünschte wieder gutes Gelingen für das neue Chorjahr.
Ein stimmungsvoller Abschluss war der bildhafte Rückblick über das Jahr von Heinz Kaiser.
Rorate-Amt und
Adventsfeier des
Kirchenchores Wie kommt eine Rorate-Messe
eigentlich zu ihrem Namen? Er leitet sich vom ersten Wort des
Eingangsverses vom 4. Adventssonntag ab - "Rorate coeli desuper"- zu
deutsch "Tauet Himmel von oben" (Jes 45,8). Und die vom Kirchenchor
mitgestaltete Rorate-Messe war zugleich Beginn und Einstimmung der
alljährlichen Adventsfeier im Pfarrer-Meybrunn-Haus am 26.11.2011.
Neben
einem leckeren und reichhaltigen Abendessen war ein interessantes
Programm geboten. Mit der vierstimmigen Motette "Danken, danket dem
Herrn" wurden die Jubilarinnen und Jubilare geehrt: die "Chormutter"
Mechthilde Schatz für 40, Gertrud Wimmer für 30, Barbara Binninger,
Andrea Glaser und Andreas Jung für 25 und schließlich Werner Kutscheidt
sowie Monika und Martin Siegel für 20 Jahre Singen in unserem
Kirchenchor. Eindrucksvoll war für uns die "Winterwanderung im
Schwarzwald", auf die uns Claudia und Werner Kutscheidt in ihrem
Dia-Vortrag mitnahmen. Es war schön zu sehen, welche winterliche Pracht
und Erhabenheit die Region um Hinterzarten zu bieten hat und mit dieser
winterlich-besinnlichen Stimmung ging das adventliche Feiern weiter.
![]() „Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
der uns
schenkt seinen eingen Sohn!
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen
uns solches neues Jahr!“
Erklang
das geistliche Konzert "Vom Himmel hoch" von Johann Schopp (+1665) -
aufgeführt von Friderike Martens (Sopran), Andreas Jung (Tenor), Martin
Siegel (Bass) und Werner Kutscheidt (Klavier) und schickten uns mit
dieser englischen Freude dem kommenden Jahr entgegen. Fahrradtour in den Ferien
Dieses Mal traf sich eine etwas kleinere Gruppe, 15 Teilnehmer, am Freitag, 19.08. zur Radtour des Kirchenchores mit Werner und Ursel durch den heimatlichen Mooswald. Bei Sommertemperatouren und "bravem" Wolkenhimmel erreichten wir nach gut einer Stunde die Pizzerria am See in Landwasser, wo wir in gemütlicher, gelöster Stimmung den Abend genossen.
Unserem "Sportwart" Werner herzlichen Dank für's Vorbereiten - und wir sind bestimmt nächstes Jahr wieder dabei. Chorausflug nach St. Märgen
„Landschaft, Kunst und vor allem Uhrengeschichte“ im
Klostermuseum St. Märgen am 10.07.beim Chorausflug!
„Niemand wird in Abrede stellen, dass die Kunst Uhren zu fertigen, eine der
nützlichsten Künste für Stadt und Land und alle Vorfälle des menschlichen
Lebens sei.“ (Pater F. Steyrer; †1796) Bei der Führung konnten wir eine
Vielzahl verschiedener Modelle der Schwarzwälder Uhren seit den Anfängen im 18.
Jh. bewundern, winters in Heimarbeit auf den Höfen gefertigt und als Exportgut
der Region buchstäblich auch ins Ausland getragen. Berührend war das Schicksal
des in England verstorbenen Uhrenhändlers Andreas Löffler aus St. Märgen.
Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. In der nahegelegenen
Ohmenkapelle hielten wir am Nachmittag eine Andacht mit Hrn. Pfarrer Trost,
umrahmt mit Orgelspiel und einigen Chorsätzen. Dort konnten wir auch
Schnitzereien des Schwarzwälder Künstlers M. Faller (+1791) bewundern. Somit
hatte das Kirchenchor-Halbjahr einen der Gemeinschaft wohltuenden Abschluss.
Festliche Kirchenmusik zu Ostern Mit Mozart's Missa brevis in B-Dur, KV 275, hat der Kirchenchor am Ostersonntag, 24. April 2011 die Osterfreude musikalisch zum Klingen gebracht. Dank unserer begeisternden und kompetenten Dirigentin Friderike Martens und den mitwirkenden StudienkollegInnen: Organist, Solisten und Instrumentalisten von der Musikhochschule Freiburg wurde die Mozartmesse ein kirchenmusikalisches Ereignis. Zum Auszug erklang die Sonate für Streicher und Orgel in B, KV 212 von W.A.Mozart. Ein herzliches Dankeschön dem ganzen Chor für das große Engagement. M. Schatz „Glückselige Fasnet“ des
Kirchenchor Hochdorf
Nach Pfarrei- und Seniorenfasnet
feierte der Kirchenchor mit Angehörigen und
Freunden
am Samstag, 26. Februar 2011 im Gasthaus
„Willibald“ seine traditionelle Chorfasnet.
Mit gereimten Prolog begrüßte unser
Kirchenchorzunftmeister Robert Wenk und leitete durch den bunten Abend.
Stimmungsvolle Tanz- und Schunkelmusik (arrangiert von unserem DJ Leo)
wechselte mit Witz und hintergründigem Vortrag:
„Nachtgeflüster“ – Zwiegespräch,
unterm schrägen Kirchturm, zwischen Himmel und Erde, „Lob dem Apfel“ –ein
gesundes und vielseitiges Aufputschmittel – und „ein haarsträubender Friseurbesuch“ –
im Salon Natascha (alles von närrisch erfahrenen Spezialisten - Annette, Mechthilde und Andreas –
dargeboten) ab. Das „Heile, heile Gänsje“, ein in Noten
verpackter, gereimter, musikalischer Jahresrückblick -
ein Traditionsauftritt!- mit
unserem Robert (begleitet von Martin am Klavier)
erfreute die Chorleute. Dann der
Höhepunkt des Abends: Ein Männerterzett: „Ach, wie so trügerisch …“ ein Opermelodien-Potpourri,
dramatisch, aber mit Happy-End; dieses musikalische
Beziehungsdrama, herrlich dargestellt und gesungen:
Tenor Robert (als Dame mit
Lockenperrücke!!), Bariton Werner, Bass Alban – einstudiert und am Klavier
begleitet von Martin. Mit tobendem Applaus und „Rakete“ dankte das Publikum den
Darstellern und forderte „Zugabe“. In vielen Stunden war gedichtet, vorbereitet
und dann geprobt worden im gastfreundlichen Probelokal im Hessenweier, ein herzl.
Dankeschön an Martin und auch an Monika für die Organisation und Gestaltung der
Dekoration! – Das „Regenschirm-Lied“ von Robert hat an unserem Chorfasnetabend
auch nicht gefehlt.
Und dann kam noch die
Überraschung: eine „Ehren-Urkunde“ für unseren geschätzten und verehrten Maitre de Plaisier
Robert für seine überragenden Verdienste um das närrische Ch
orleben gewidmet.
Seit ca. 3x11 Jahren steht er als Garant für hochwertigste stimmungsvolle Stunden und eine „glückselige
Fasnet“, wie die Häuptlingsfrau in ihrer –gereimten- Laudatio
festhielt. Der Ehrung folgte die Verleihung des Kirchenchor-Fasnetordens durch unseren
Präses, Hr. Pfarrer Trost und Dirigentin Friderike, die beide für Entwurf und Fertigung
zeichneten: Ein künstlerisch gestaltetes Unikat, ge- Teilschmückt mit „Narrenkappe“, dem „Hochdorfer Wappen“ in der
oberen Hälfte, einem Notenband (durch die Mitte) mit
den „Heile, heile Gänsje“-Noten und im unteren mit „Regenschirm“. Auch unsere
beiden „Künstler“ ehrten Robert mit fein gereimten, treffenden Worten! –Wir dürfen
als Chor stolz auf ihn sein – und dankbar!
Mit dem Dank der Chormutter an
die Aktiven des Abends und ein paar Tanzrunden ging ein gelungener, froher,
närrischer Abend zu Ende.
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