Hochdorf/Landwasser

Der Turm von St. Martin Hochdorf

Der Turm von St. Martin
 
 
 
 
Auf zwei kräftig abgesetzten, hochrechteckigen, lisenengefaßten und mit je zwei korbbogigen Fenstern vertikal gegliederten Stockwerken gleich quadratischen Querschnitts, die sich bis dicht an die beidseits anschließenden gotischen Fenster dehnen, trägt der Turm (von 1767) ein unregelmäßiges achteckiges Glockengeschoß mit den hochgesetzten Zifferblättern der Turmuhr.

Geradezu dominierend darüber ein aus sich verjüngenden welschen Hauben aufeinandergestufter Turmhelm, dessen bizarre Silhouette den Glockenturm unverwechselbar prägt.

Das neue Geläute aus vier im Idealmotiv klingenden Bronzeglocken: Jahweglocke, fis’ / 750 kg; Jesusglocke, a’ / 420 Kg; Marienglocke, h’ 7 340 kg; Martinsglocke, d’ / 250 kg.
(Aus: Hermann Brommer, Schnell Kunstführer Nr. 1070, 1977)