Hochdorf/Landwasser

Berichte der Frauengemeinschaft Landwasser

 
Ausflug nach Haslach im Kinzigtal
am 16.06.2011
 
Unsere beiden Damen vom Team der Frauengemeinschaft, Frau Anne Barthel und Frau Rosmarie Schmidt, ließen sich wieder mal etwas Besonderes einfallen, um die Lebendigkeit und Vielseitigkeit der Frauengemeinschaft unter Beweis zu stellen. Sie boten eine Fahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln nach Haslach im Kinzigtal an und organisierten dort eine Stadtführung.
Fast alle Möglichkeiten des Öffentlichen Verkehrsverbundes wurden an diesem Tag in Anspruch genommen. Zuerst mit der Straßenbahn zum Bahnhof, dann mit dem Zug nach Elzach und aufgrund Schienenarbeiten bei der DB ging es von Elzach mit dem Linienbus weiter nach Haslach. Dort wurden wir schon erwartet von einem sehr kompetenten Stadtführer, Herrn Alois Krafcyk.
Haslach ist eine sehr alte Stadt, von den Zähringern im 11. Jahrhundert gegründet und durch den Silberbergbau zu großem Aufschwung und Ruhm gekommen. Erstmals erwähnt wird Haslach im Jahre 1240. Im spanischen Erbfolgekrieg wird Haslach 1704 fast komplett niedergebrannt und auf dem mittelalterlichen Grundriss der Stadt entstehen neue Fachwerkbauten.
Herr Krafcyk führte uns durch die Stadt, erklärte uns mit sonorer Stimme die Geschichte von Haslach. So kamen wir auch an das Geburtshaus von Heinrich Hansjakob, dem berühmtesten Sohn der Stadt. Der Haslacher Bäckersohn (1837– 1916) war Pfarrer in Hagnau am Bodensee, wo er die erste badische Winzergenossenschaft gründete und in St. Martin in Freiburg. Er war Abgeordneter im badischen Landtag in Karlsruhe. Am bekanntesten wurde er als Schriftsteller. Mehr als 70 Bücher wurden von ihm veröffentlicht. Er gilt als Bewahrer des Schwarzwälder Brauchtums. Herr Krafcyk erklärte uns, dass Haslach noch um das Jahr 1900 24 Wirtschaften hatte, eine davon besteht heute noch, nämlich das Gasthaus „Kanone“. Er führte uns zum Palais Gebele, dem Sitz der bekannten Familie Gebele von Waldstein. Wir standen vor dem Rathaus mit den ortsbezogenen Fassadenbildern Otto Laibles. Davor der Rohrbrunnen von 1738 mit der Sebastiansfigur, dem Stadtpatron von Haslach. Herr Krafcyk zeigte uns, wo früher das Schloss der Fürstenberger stand, und jetzt lediglich nur noch die Schlosspforte aus dem Jahre 1491 zu sehen ist.
Der jetzige Neubau ist nun Sitz des Sparkassen-Kundencenters.
Wir statteten der katholischen Kirche St. Arbogast einen Besuch ab. Sie wurde 1240 erstmals erwähnt. Unter dem gotischen Kirchturm findet man ein Tympanon aus dem 12. Jahrhundert. 1780/81 fand ein barocker Umbau statt. 1906-1908 wurde der Kirchenbau erweitert und ein zweiter Kirchturm erstellt. Neben dem gotischen Kirchturm baute man 1550 die Fürstenbergische Zehntscheuer, die heute noch „Kasten“ genannt wird. Der Fürstenberger Hof, der 1840 als Badhotel erbaut wurde, musste seinen Badebetrieb bald einstellen, da man die Wasserqualität doch etwas zu hoch einschätzte. Das Haus diente dann von 1897-1963 als Schulhaus.
Unser Stadtführer führte uns zur Loreto-Kapelle, die 1659/60 erbaut wurde. Heinrich Hansjakob ließ 1912 auf seine Kosten die Kapelle renovieren; sie wurde stark verändert durch den Einbau von großen Fenstern. Daneben befindet sich das alte Kapuzinerkloster, es wurde 1630-32 erbaut und ist noch sehr gut erhalten. Seit 1844 ist es im Besitz der Stadt Haslach.
Heute befinden sich dort das Schwarzwälder Trachtenmuseum und die Touristen-Information. Die Klosterkirche ist dem Heiligen Christopherus geweiht und beherbergt Barockaltäre aus dem Jahre 1757.
Im Klostergarten endete die Stadtführung und unser Stadtführer verabschiedete sich von uns. Nach so viel „Kultur“ war es notwendig eine Pause einzulegen.
Heute befinden sich dort das Schwarzwälder Trachtenmuseum und die Touristen-Information. Die Klosterkirche ist dem Heiligen Christopherus geweiht und beherbergt Barockaltäre aus dem Jahre 1757.
Im Klostergarten endete die Stadtführung und unser Stadtführer verabschiedete sich von uns. Nach so viel „Kultur“ war es notwendig, eine Pause einzulegen.
Nach der Mittagsrast besichtigten wir auf eigene Faust das Trachtenmuseum. Außerdem waren wir noch im Hansjakob-Museum angemeldet, das wir aufsuchten. Eine ältere Dame erwartete uns schon im „Freihof“, dem ehemaligen Altersruhesitz von Hansjakob.
Hier hatte man einen guten Einblick in sein Wirken als Schriftsteller.
Außerdem beherbergte der „Freihof“ noch Ausstellungen von den Malern Otto Laible, Louis Blum und Carl Sandhaas, die sehenswert waren.
Unser Ausflug nach Haslach neigte sich dem Ende zu. Bus, Bahn und Straßenbahn warteten auf uns zur Rückfahrt. Ein herrlicher Tag ging zu Ende. Danke liebes Team und weiter so.
Inge Vierlinger
 
 
Jahresausflug 2011 am 18.05.2011
 
Es war ein strahlender Morgen, an dem sich 24 Frauen von Landwasser in geistlicher Begleitung von Herrn Pfarrer Trost und Frau Hofmann-Nitsche auf die Fahrt nach Kehl-Kork machten. Mit dem von Frau Hofmann-Nitsche vorbereiteten Morgen-Gebet und Lied starteten wir und trafen ohne die befürchteten Staus auf der Strecke überpünktlich in Kork ein. Dort erfuhren wir zunächst bei einem Filmvortrag, welche Möglichkeiten die Epilepsiekranken mit unterschiedlichen Behinderungen, geistiger, körperlicher oder psychischer Art, in den von der Diakonie geleiteten Einrichtungen haben. Die Epilepsie-Klinik bietet eine Spitzenversorgung der Kranken mit z. Zt. ca. 100 Betten. Nach dem Vortrag hatten wir eine Führung durch die Werkstätten, wo etwa 480 Behinderte in Druckerei und Verpackungsabteilungen beschäftigt sind. Seit 10 Jahren gibt es den neuen Zweig Recycling „Korken für Kork“, der in einem wunderschönen, sanierten Fachwerkhaus untergebracht ist. Die Beschäftigten können zum Teil auch dort wohnen.
Zum Abschluss konnten wir uns in der hauseigenen Cafeteria bei einem preiswerten, leckeren 3-Gänge-Menü stärken.
Weiter ging dann die Fahrt ins Kinzigtal, an Gengenbach vorbei, bis auf den Schönberg zur Marienkapelle unterhalb der Burg Geroldseck, wo wir eine kleine Andacht hielten. Von 2 Schönstattschwestern erfuhren wir die Geschichte der Kapelle, die vor vier Jahren ihr 50-jähriges Bestehen feierte.  Danach hatten wir noch reichlich Zeit, um den herrlichen Ausblick ins Kinzig- und Schuttertal bei einem Spaziergang zu genießen.
Weiter ging es dann nach Seelbach (b. Lahr) zu der historischen Mühlenanlage an der Schutter, wo wir zur Besichtigung der sog. „Glatze-Mühle“ angemeldet waren. Der Besitzer, Herr Glatz, informierte uns ausführlich über die Geschichte und Funktionen der Mühle. Er setzte für uns die Wasserräder in Gang und zeigte, wie die Getreidemühle, das Stampfwerk, die Ölmühle mit Keilpresse und Kollergang funktionieren. Ebenso führte er auch die Holzsäge vor. Ein kleines Museum, das sich im Mühlengebäude befindet, fand natürlich auch unser Interesse, zumal hier Tische gerichtet waren, die uns dazu einluden, mitten im Museum Flammenkuchen zu verzehren und unseren Durst zu löschen. Diese Räumlichkeiten können übrigens für Festlichkeiten gemietet werden. Einen kurzen Blick in die Schnapsbrennerei verführte uns, von den verschiedenen Schnäpsen kleine Kostproben zu nehmen. Gestärkt und mit vielen Eindrücken erfüllt, machten wir uns auf die Heimfahrt durch das Schuttertal mit den Orten Wittelbach, Schuttertal und Dörlinbach, für viele eine wenig bekannte Gegend. Das Gebet: „Diesen Tag Herr leg ich zurück in deine Hände“ war ein guter Abschluss des in der Gemeinschaft erlebten Tages.
Wir danken allen Frauen fürs Dabeisein, ebenso Herrn Pfarrer Trost und Frau Hofmann-Nitsche für ihre Unterstützung.
 
Das Vorstandsteam
Anne Barthel
 

 
Besinnungstag der Frauengemeinschaft
 
Der diesjährige Besinnungstag der Frauen am 21.09.2010 stand unter dem Thema „Das Leben wagen – Dorothea und Klaus.“
20 Frauen ließen sich im Bruder-Klaus-Saal in St. Ullrich zur Beschäftigung mit dem Leben von Nikolaus von der Flüe und Dorothea anregen. Bei Stillarbeit, Gedankenaustausch in Kleingruppen, Bibelarbeit, Darstellung des Evangeliums vom Barmherzigen Vater mit unseren Erzählfiguren aus der Krippe sowie gemeinsamem Singen und Tanzen wurde klar, welche Parallelen es auch zu unserem Leben gibt. In großer Offenheit und gegenseitigem Vertrauen sprachen die Frauen die Probleme an, die sich aus dem Handeln des Bruder Klaus ergaben und beleuchteten aus Frauensicht auch die Gestalt der Dorothea.
Die Hl. Messe am Ende ging allen zu Herzen. Herrliches Frühherbstwetter und gutes Essen rundeten den Tag ab.
Wir danken Frau Barthel und Frau Schmidt für die Organisation und Frau Pastoralreferentin
Hofmann-Nitsche und Pfarrer Trost für die guten Ideen und die gründliche Vorbereitung.
D.Nußbaumer
 
 
 
Sommerfest – Nachlese
 
Dem Himmel sei Dank für den wunderschönen Sommerabend, der uns zwischen zwei heftigen Gewittertagen geschenkt war. 25 Frauen sind unserer Einladung gefolgt und stellten mit ihren mitgebrachten Salaten und Desserts wieder ein herrliches einladendes Buffet zusammen. Man konnte nur staunen, mit wie viel Fantasie die verschiedenen Salate und anderen Leckereien zubereitet waren.
Nachdem wir die Gaumenfreuden genossen hatten, wurde gemeinsam gesungen, was durch die Gitarren­begleitung von Frau Anneliese Neff eine besondere Note bekam. Vor allem das von allen immer wieder gewünschte Gut-Nacht-Lied durfte nicht fehlen. – Wie wichtig die Senioren in allen Lebensbereichen sind, hat uns Rosmarie Schmidt humorvoll vorgetragen. Und Inge Vierlinger strapazierte unsere Lachmuskeln mit einem „alemannisch g’schwätzde Gespräch, uff’ g’schnappt z’Friburg in d’Stadt.“
Gegen 21 Uhr machten sich die meisten, mit einer Rose in der Hand, auf den Heimweg. Allen Frauen ein ganz herzliches Dankeschön für’s Kommen, Mitmachen und Helfen!!!
Nun wünschen wir Ihnen mit Ihren Familien eine wunderschöne Sommer- und Ferienzeit
Ihr Team der Frauengemeinschaft
 
 
Jahresausflug 2010 der Frauen nach Ludwigsburg
 
Am Mittwoch, den 9.6.2010, morgens um 8 Uhr stand der Reisebus der Fa. Rast startbereit zur Fahrt nach Ludwigsburg. 33 Frauen und 2 Männer (Fahrer und Pfarrer) waren gespannt auf den Ablauf des Tages – und er versprach gut zu werden. Nach Begrüßungen und Erklärungen durch Frau Schmidt, Herrn Pfarrer Trost und unserem Fahrer Armin, ging es los. Der geistliche Impuls für diesen Ausflug kam von Frau Hofmann-Nitsche, unserer Pastoralreferentin, die dann passend auch das Lied anstimmte: „Geh aus mein Herz und suche Freud…“. Durchs Höllental über die Schwarzwaldhöhen, vorbei an Donaueschingen ging die Fahrt weiter auf der Autobahn Richtung Stuttgart bzw. Ludwigsburg. Bei der erforderlichen Rast, die eingelegt wurde, verteilten die Damen vom Team Brezeln und Getränke an die Ausflügler, die diese Spende dankbar annahmen. Um keine Zeit zu verlieren, trieb Frau Schmidt zur Weiterfahrt an, denn wir waren um 11.30 Uhr zu einer Führung im Schloss Ludwigsburg angemeldet.
Schloss Ludwigsburg zählt zu den größten erhaltenen Barockschlössern Europas. Es entstand 1704 unter Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg.
Herr Frank führte uns durch ca. 70 von über 400 Zimmern; er zeigte die fürstlichen Appartements aus den drei großen Epochen – Barock, Rokoko und Empire. Drei Generationen von Herrschern, Baumeistern, Künstlern und Kunsthandwerkern haben die Räume gestaltet, von denen wir sehr beeindruckt waren, ebenso vom Schlosstheater mit seinen technischen Einrichtungen aus dem Jahre 1758.
Unsere Köpfe waren nun voll von Kunst und Geschichte, aber unsere Mägen leer und so wurde es Zeit das vorbestellte Mittagessen im Gasthaus „Rossknecht“ einzunehmen. Nachdem wir gut gespeist und unseren Durst gelöscht hatten, stand uns der restliche Nachmittag zur freien Verfügung. Man teilte sich je nach Interesse in einzelne Grüppchen. Einige machten sich auf und gingen bummeln und einkaufen, die anderen suchten nach geschichtlichen und kirchlichen Sehenswürdigkeiten. Wieder andere erfreuten sich am Blütenduft und Märchenzauber in den weitläufigen Gärten des Blühenden Barock. Besonders der Märchengarten hatte es uns angetan. Obwohl den Kinderschuhen schon seit Jahrzehnten entwachsen, hatten wir viel Spaß an den geheimnisvollen Wesen in diesem märchenhaften Reich. Sogar eine Bootsfahrt auf dem Märchenbach ließen wir uns nicht entgehen. Wenn die Uhr uns nicht ständig zur Rückkehr gemahnt hätte, hätten wir noch Stunden in diesem zauberhaften Schlosspark verbringen können.
16.30 Uhr hieß es dann wieder „Einsteigen“ und die Heimfahrt wurde angetreten. Armin, unser Busfahrer, war durch den Verkehrsfunk vorgewarnt, dass auf allen größeren Ausfallstraßen mit 5-6 km Stau zu rechnen sei, deshalb fuhr er kurzerhand auf Schleichwegen über Vaihingen/Enz, Richtung Pforzheim und von dort auf der A5 nach Freiburg – ohne Stau wohlgemerkt. Nach 3 Stunden trafen wir wieder gesund und munter in Landwasser ein.
Unserem Team, Anne Barthel und Rosemarie Schmidt, ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön für die gute Organisation und Durchführung des Ausflugs, große Anerkennung für unseren Fahrer Armin von der Fa. Rast und auch ein Dankeschön an Frau Hofmann-Nitsche für die geistliche Betreuung an diesem Tag.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug.
I. Vierlinger
 
 
Besuch der Landesgartenschau Villingen-Schwenningen am 27.5.2010
 
Unsere „Bundesbahnexpertin“ Anne Barthel besorgte für die 15 Frauen, die sich zur Landesgartenschau angemeldet hatten, die Baden-Württemberg-Tickets und nun konnte die Fahrt losgehen. Für das Team, Rosemarie Schmidt und Anne Barthel war es nicht leicht dafür zu sorgen, dass alle 15 Frauen in den gleichen Zug einstiegen, zumal auf ein und demselben Gleis ein Zug nach Basel fuhr und der andere nach Offenburg! Dann in Offenburg umsteigen – sind alle ausgestiegen? Jetzt schnell auf den anderen Bahnsteig Richtung Villingen – Gott sei Dank, wir waren immer vollzählig! In Villingen dann wieder die Frage, wo geht es weiter zur Landesgartenschau? Die Ausschilderung ließ hier sehr zu wünschen übrig und wieder war unser Team gefordert. Aber sie schafften jede Hürde mit Bravour.
Nun waren wir im Eingangsbereich der Gartenschau und der Rundgang durch die Ausstellung konnte beginnen. Die große Vielfalt des Gartenschaugeländes mit den verschiedenen Arealen war beeindruckend. Floristische Glanzleistungen wurden in den Blumenschauen gezeigt. Auch Besinnliches präsentierte sich sehr anschaulich – die Kirche auf der Landesgartenschau. In Anlehnung an die Tradition Villingen-Schwenningen als alte Uhrenstadt, stellte sich die Kirche unter dem Leitsatz „Alles hat seine Zeit“ vor. Manche von uns hatten auch die Möglichkeit an einer Andacht teilzunehmen,
Der Nachmittag verging viel zu schnell und um 17.15 Uhr war schon wieder die Heimfahrt angesetzt. Von Schwenningen ging es mit dem Zug bis Neustadt und von dort aus mit der Höllentalbahn nach Freiburg.
Ein wunderschöner, mit vielen Eindrücken durchsetzter Tag ging zu Ende. Vielen Dank an unser tüchtiges Team.
I. Vierlinger
 
 
Maiandacht am 19.5.2010
in der St. Wolfgang-Kapelle
 
Ein kleines Grüppchen von 10 Frauen machte sich auf den Weg, um auf den Schwarzwaldhöhen, nämlich auf dem Thurner, in der St. Wolfgang-Kapelle, die diesjährige Maiandacht der Frauengemeinschaft zu feiern.
Schon im Jahre 1491 wurde die St. Wolfgang-Kapelle erwähnt. Bereits damals diente sie zum Gottesdienst für die umliegenden Bauernhöfe und als Gebetsraum für die Kaufleute auf ihrem gefährlichen Weg über den Schwarzwald. Heute zählt der Thurner zu den schönsten Wandergebieten und nur wenige Schritte von der Kapelle entfernt beginnt die bekannte Thurner-Langlaufloipe.
Die Inneneinrichtung der Kapelle ist überwiegend barock; die Heiligenfiguren sowie der Altaraufbau stammen aus der Werkstätte von dem bekannten Künstler Matthias Faller.
Unser Team, Anne Barthel und Rosemarie Schmidt haben uns nicht nur diese schöne Kapelle in Erinnerung gebracht, sondern auch eine eindrucksvolle Maiandacht ausgearbeitet. Dafür sind wir den beiden sehr dankbar.
Da das Wetter an diesem Tag nicht allzu freundlich war, waren alle froh, dass es nur ein paar Schritte waren, um im Thurner-Gasthaus zu einem Kaffee einzukehren und später dann auch die Bushaltestelle vor der Türe zu haben. Gut ausgesucht!!
I. Vierlinger
 
 
Fasnet 2010 in Landwasser
 
Am 5. Februar 2010, 19.31 Uhr, war es wieder so weit. Mit einem kräftigen Narri und Narro wurde der Fasnetabend „Fasnetschwung für Alt und Jung“, den die Frauengemeinschaft und die Senioren für die ganze Pfarrgemeinde veranstalteten, eröffnet. Schwungvoll sangen die Mitwirkenden, zusammen mit allen Gästen, dass die Fasnet in unserem Land ein schöner Brauch wäre und dass im Gemeindehaus einiges an diesem Abend los sein würde. Unterstützt vom Musiker „Seppi“ vom Sunshine-Duo aus Neustadt, der an unserer Fasnet nicht mehr wegzudenken ist.
Die Dame vom Kirchen-TV (Rosemarie Schmidt) stellte ihre TV-Sendungen vor, gab aber dann doch die Bühne frei für das „Canisius-Programm“.
Eine sportliche Oma (Gisela Reuther) ließ alle wissen, wie ihr Training aussieht, und das löste schon manche Heiterkeit aus.
Da im März Pfarrgemeinderatswahlen sind, meldete sich eine Kandidatin (Monika Pastore) zu Wort, die ihre Vorzüge pries für den Fall, dass sie zur Vorsitzenden gewählt werden würde.
Das „jung vermählte Ehepaar“ (Inge und Roland Vierlinger) blieb sich nichts schuldig bei der Darstellung ihres zukünftigen Alltags.
Eine musikalische Tupper-Party, vorgetragen von G. Felber, B. Friedberg, I. Kaltenbach, G. Koch, E. Linsi, M. Pastore, I. Rehermann, G. Reuther, R. Schmidt und I. Vierlinger brachten viel Stimmung in den Saal.
Der doofe Heini vom Land (Monika Pastore) erzählte gekonnt aus seinem Leben und hatte die Lacher auf seiner Seite.
Das Spiel „Die Taufe“, bei dem u.a. Pfarrer Trost viel Arbeit hatte, sorgte für viele Lachsalven.
Zum Schluss gaben die 11 Fasnetsfrauen noch einen guten musikalischen Rat, nämlich: „Weg mit dem Alkohol“.
Das ganze Programm wurde zwischendurch immer wieder durch Schunkel- und Tanzrunden aufgemischt. Durch das Programm führte, wie in den vergangenen Jahren, Inge Vierlinger.
Es war ein schöner Abend, zumal bis nach Mitternacht noch getanzt werden durfte und zum Schluss auch noch die Mooswaldwiibli zu einem kurzen Besuch auftauchten.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass viele Helferinnen und Helfer im Hintergrund tätig waren und somit ebenfalls zum guten Gelingen beitrugen. Für die Technik verantwortlich war Bernhard Koch, an der Abendkasse saß Rudolf Barthel, für die Sektbar war Hans Rehermann zuständig. Die Getränketheke wurde von Klaus Schiefelbein und Roland Vierlinger bedient, in der Küche standen Anne Barthel, Anneliese Müller, Hannelore Kieser, Waltraud Sutter und Anne Schiefelbein.
Allen, die an diesem närrischen Abend mitgewirkt haben, wollen wir herzlich danken, ebenso den zahlreichen Besuchern ein herzliches Dankeschön für ihr Kommen.
I. Vierlinger