Hochdorf/Landwasser

Kolpingsfamilie Freiburg-Landwasser

Kolpingsfamilie Freiburg-LandwasserDie Kolpingsfamilie ist eine familiäre und begleitende Bildungs- und Lebensgemeinschaft. Ihr Fundament ist der Glaube an Jesus Christus.
Adolph Kolping (08.12.1813 – 04.12.1865), der am 27.10.1991 in Rom selig gesprochen wurde, hat uns ein Programm gegeben, das den Menschen in allen Bereichen des Lebens, ob Jung oder Alt, erfasst. Dazu gehört Bildungsarbeit, Engagement in der Gesellschaft, Glaubenspraxis und Geselligkeit.
Die Idee der sozialen Gerechtigkeit Adolph Kolpings ist mit ca. 500.000 Mitgliedern in 50 Ländern der Erde weltweit verbreitet. Allein in der Erzdiözese Freiburg mit ca. 16.000 Mitgliedern.
 
Die Kolpingsfamilie Freiburg-Landwasser, als eine von 8 Kolpingsfamilien im Bezirk Freiburg, wurde am 17.Oktober 1972 gegründet. Wir treffen uns gewöhnlich 14-tägig Montags im Kolpingraum Auwaldstraße 94a, Katholisches Gemeindehaus. In unserer lebendigen und aktiven Gemeinschaft sind Gäste und natürlich auch neue Mitglieder immer herzlich willkommen.
Unser halbjährlich erscheinendes Programm ist in der Kirche St. Petrus Canisius, Auwaldstraße 94a, an der Pinwand veröffentlicht.
 
 
 
 

Aktuelles

 
Kolping informiert…..
 
Dank der bisherigen Briefmarkenaktion erhalten junge Menschen die Chance auf Ausbildung.
Mit dem Verkauf von gesammelten Briefmarken unterstützt KOLPING International die Ausbildung junger Menschen in Lateinamerika, Afrika und Asien. Diese Art der Finanzierung berufsbildender Maßnahmen gibt jungen Menschen die Chance auf ein Leben in Würde.
 
Unterstützen Sie unsere Briefmarken-Aktion!
Schenken Sie jungen Menschen eine Chance auf eine Ausbildung.
Sie können Ihre gesammelten Marken in den Pfarrhausbriefkasten oder in die Sammelbox in der Kirche einwerfen.
Herzlichen Dank

 
Aus der Kolpingsfamilie
 
2010
 
Wie nahe Freud und Leid beieinander liegen, hat sich bei uns in der Kolpingsfamilie wieder mal gezeigt. Wir freuten uns sehr darüber, dass wir vier neue Mitglieder in unsere Kolpingsfamilie aufnehmen durften, haben aber leider unseren Erich Trefzer verloren. Für uns alle unfassbar, wurde er mit 73 Jahren in die Ewigkeit abberufen. Er wird bei uns unvergessen bleiben.
 
Die ersten Monate dieses Jahres sind schon wieder vorbei und in unserer Kolpingsfamilie hat sich einiges getan. Wir starteten im Januar damit, dass wir die erste Gebetsstunde der Ewigen Anbetung gestalteten. Unsere Jahreshauptversammlung hatten wir am 26. Januar im Kolpingraum unseres Gemeindehauses.
 
Am 21.2. war der „Morgen der Besinnung“ im Freiburger Münster, ein Gottesdienst mit dem Diözesanpräses Wolf-Dieter Geißler. Anschließend lud er ins Stadthotel Freiburg zu dem Vortrag „Katholische Soziallehre im Blick auf die heutige gesellschaftliche Situation“ ein. Tags danach hatten wir die Möglichkeit Osterkerzen selber zu verzieren, das sehr viel Freude und Zuspruch fand.
Unsere traditionelle Tischmesse zur Fastenzeit mit unserem Präses Herrn Pfarrer Claus Trost im März, war sehr gut besucht und ist immer mit ein Höhepunkt in unserem Programm.
 
Montag, der 23.3. stand ganz unter dem Thema „Osterputz“. Alle, die sich noch „rüstig“ fühlten, trafen sich zur „Putzede“ rund um die Kirche und Gemeindehaus. Die restliche Mannschaft half unserem Helmut Amberg beim Zubereiten einer köstlichen Kartoffelsuppe, die wir anschließend in unserem Kolpingraum serviert bekamen.
 
Im Monat April zeigte uns Herr Günther Bruder von der Kolpingsfamilie Wiehre, einen Film über das Musical „Josef“, das ja bekanntlich von der Gemeinde Peter u. Paul, Bühl, auch im Freiburger Münster mit viel Erfolg aufgeführt wurde. Initiiert wurde die Aufführung von Wolf-Dieter Geißler. Vormittags hatten aber noch einige von uns das große Vergnügen, von unserem Koch, Helmut Amberg, zu lernen, wie man „Fischklößchen“ mit Beilagen zubereitet. Mit einem bewundernswerten Elan brachte er es uns bei und mittags um 13 Uhr wurde die übrige Kolpingsfamilie zu diesem leckeren Mahl eingeladen.
Wie Sie sehen, ist unsere Kolpingsfamilie sehr vielseitig in ihren Aktivitäten. Wenn Sie Lust haben, schauen Sie doch auch mal bei uns herein. Wir freuen uns über jeden Besucher.
I.V.


 
2009
 
Wie im Flug ist die erste Hälfte des Jahres 2009 vergangen. Die Mitglieder der Kolpingfamilie trafen sich in dieser Zeit 14-tägig. Ein abwechslungsreiches Programm wurde geboten, mal besinnlich, wie z.B. eine Tischmesse zur Fastenzeit mit unserem Präses, Herrn Pfarrer Claus Trost, mal gemütlich, wenn man sich einfach nur so traf.
 
Ein Abendgottesdienst im Freiburger Münster mit dem bekannten Benediktinerpater, Anselm Grün aus der Abtei Münsterschwarzach, nahmen wir in unser Programm auf und diese Gelegenheit wurde von vielen Mitgliedern gerne angenommen.
 
Als wir zum „Osterputz rund um Kirche und Gemeindehaus“ am Montag vor Palmsonntag aufriefen, war die Beteiligung recht erfreulich und unser nimmermüder Helmut Amberg erklärte sich spontan bereit, für die Helferinnen und Helfer eine leckere Kartoffelsuppe zu kochen.
 
Den Besuch im Caritas-Café in Freiburg-Haslach, neben der St. Michaels-Kirche, ließen sich viele unserer Mitglieder nicht nehmen.
 
Ende April lud man zu einem Vortrag von Herbert Skoda ein, der über das Thema: „Adolph Kolping und seine Zeit“ sprach.
 
Besonders beliebt ist immer wieder alljährlich unsere Maiandacht auf dem Scherlenzer Dobel in Eschbach bei St. Peter, die wir zusammen mit dem Ehepaar Fräßle in der hofeigenen Kapelle feiern dürfen. Dass wir dann nicht sofort wieder nach Hause fahren, versteht sich von selbst.
 
Der Carl Spitzweg-Abend, der dieses Jahr geplant war, musste leider ausfallen, da der Referent, Herr Werner Kästle, verhindert war, aber sicher wird er im Herbst nachgeholt werden.
 
Anfang Juni fand das Malteser Schloss in Heitersheim unser Interesse. Ein Herr Schlegel führte uns durch die historischen Anlagen, die sehr geschichtsträchtig sind und heute eine Sonderschule und Lehrlingswerkstätte für Lernbehinderte beherbergen. Außerdem verbringen dort Ordensschwestern ihren wohlverdienten Lebensabend.
 
Unsere letzte Veranstaltung in diesem halben Jahr war am 23.6.09. Es war ein Vortrag über den Islam. Herr Lampe vom Ordinariat, ein hervorragender Islam-Kenner, brachte uns diese Weltreligion näher.
Unsere Veranstaltungen können Sie immer dem Informationsblatt entnehmen. Wenn Sie Lust haben, schauen Sie doch mal vorbei! Wir würden uns freuen. – Treu Kolping!
I. Vierlinger
 

 
2008
 
Der Vorstand der Kolpingfamilie lud am 29.1.08 seine Mitglieder zur Hauptversammlung ein.
Die Versammlung wurde durch den 1. Vorsitzenden, Herrn Walter Trösch, eröffnet, der die Anwesenden begrüßte und der verstorbenen Mitglieder gedachte.
Er las den Tätigkeitsbericht des Jahres 2007 vor, der manch interessanten Programmpunkt wieder in Erinnerung rief.
Danach stellte Frau Sutter den Kassenbericht vor, der gemäß Aussage der Kassenprüfer äußerst korrekt durchgeführt wurde. Nach diesen Tagesordnungspunkten wurde der Vorstand entlastet und man führte programmgemäß Neuwahlen durch.
Herr Erich Trefzer, der bisher als 2. Vorsitzender tätig war, schied auf eigenen Wunsch aus der Vorstandschaft aus. Herr Trösch dankte ihm für sein großes Engagement und bedauerte den Schritt von Herrn Trefzer.
Nach den Neuwahlen setzt sich der Vorstand nun wie folgt zusammen:
Erster Vorsitzender: Walter Trösch
Zweiter Vorsitzender: Rudolf Barthel
Kassenwart: Waltraud Sutter
Schriftführer: Inge Vierlinger
Beisitzer:Reinhold Hiemer und Paul Plaßwich.
Als Kassenprüfer wurden Anne Barthel und Günther Eustachi gewählt.
Der Präses, Herr Pfarrer Claus Trost, gratulierte dem neuen Vorstand und lobte in einer kurzen Ansprache die familiäre Zusammengehörigkeit der Kolpingfamilie.
Da im Vorfeld keine Anträge an den Vorstand gestellt wurden, war man beim Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ angelangt. Hier wurden einige kolpinginterne Themen angesprochen.
Die Hauptversammlung verlief sehr harmonisch.
Die Kolpingfamilie würde sich freuen, wenn andere Gemeindemitglieder zu den Veranstaltungen, die immer im Informationsblatt angekündigt werden, dazustoßen würden.
Treu Kolping gez. I. Vierlinger
 
Die Sommermonate sind gerade vorbei und schon begannen bei uns wieder die gemütlichen, aber trotzdem produktiven Bastelnachmittage für den im Dezember bevorstehenden Advents- und Künstlermarkt auf dem Kirchplatz.
 
Auch kulturell hatten wir schon etwas anzubieten.
Am 9.9.08 hielt Herr Werner Kästle einen Vortrag über Wilhelm Busch. Werner Kästle, ein pensionierter Lehrer und langjähriger Freund und Gönner unserer Kolpingfamilie, erzählte spannend aus dem Leben von Wilhelm Busch, der ja nicht nur Schriftsteller, – uns allen als Verfasser von Max und Moritz bekannt – sondern auch ein exzellenter Maler war. Er gilt wegen seiner satirischen Bildergeschichten in Versen als Pionier des modernen Comic und auch als einer der bedeutendsten humoristischen Dichter Deutschlands. Er wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl bei Hannover geboren und starb am 9. Januar 1908.
Wir möchten Werner Kästle für diesen Abend sehr danken und hoffen auf weitere Vorträge von ihm.
 
Auch der 23.9.08 war für die Kolpingfamilie sehr erfreulich, denn Herr Oleg Malkov, der in Landwasser wohnt, erklärte sich bereit, uns einen Video-Film über Sankt Petersburg zu zeigen. Herr Malkov erzählte uns zudem noch schwärmerisch von seiner Heimatstadt vom „Fenster nach Europa“ und vom „Venedig des Nordens“ wie er seine Stadt nannte. Sankt Petersburg bezaubert mit einer Mischung aus altmodischem Charme und modernem Lebensstil. Auch das Phänomen der „Weißen Nächte“, die von Anfang Juni bis Mitte Juli dauern, haben St. Petersburg berühmt gemacht. Wegen der Lage der Stadt am 60. Breitengrad, schafft es die Sonne nicht eine Totaldunkelheit zu schaffen und dadurch entsteht eine besondere Beleuchtung.
Sankt Petersburg zählt mit ihren über 5 Millionen Einwohnern zu den schönsten Städten Europas.
Zum Schluss stellten wir alle fest, dass Sankt Petersburg eine Reise wert wäre. Herrn Oleg Malkov sei für diesen Abend herzlich gedankt.
I.V.
Am Mittwoch, den 22.10.08 fuhren wir zur Chrysanthema nach Lahr. Mit Zug und Bus erreichten wir in Lahr den Marktplatz, dort erwartete uns Herr Eustachi, der uns als gebürtiger Lahrer durch die Innenstadt führte. Beeindruckt von den Blütenarrangements, mal als üppige Kaskaden, mal als faszinierende Blumenbeete, verbrachten wir einen interessanten Tag in Lahr, der ehrlich gesagt noch schöner gewesen wäre, wenn statt Dauerregen die Sonne sich ab und zu mal gezeigt hätte.
 
Die Rosenkranzandacht am 28.10.08 begingen wir dieses Jahr mit Herr Pfarrer Trost in St. Michael in Gündlingen. Wir folgten somit einer Einladung ehemaliger „Landwasseraner“, die jetzt in Gündlingen wohnen und konnten somit auch gleichzeitig die ehemalige Wirkungsstätte unseres Pastoralreferenten, Martin Vrana, kennenlernen, der sich an diesem Abend auch zu uns gesellte. Unsere Kolpingmitglieder, Paul und Elisabeth Plaßwich nahmen diesen Abend zum Anlass (runder Geburtstag), zu Flammenkuchen und Wein in das dortige Don Bosco-Haus einzuladen. Fleißige Helfer aus Gündlingen und Landwasser sorgten dafür, dass dieser Abend für die Kolpingfamilie in
guter Erinnerung bleibt. Allen Helfern, Spendern und den Gündlingern ein herzlichs Vergeltsgott.
 
Eine kleine Gruppe der Kolpingfamilie besuchte am Dienstag, den 11.11.08 das Freiburger Puppenstuben- und Puppenmuseum „Kleine Welt“ in der Bertoldstrasse. Staunend betrachteten wir die unzähligen Puppen und Spielzeuge, die mit enormer Sammlerleidenschaft zusammengetragen wurden. Die Inhaberin des Museums führte uns durch die vollen Räume und wusste viel über die Herkunft und Entstehung der Puppen bzw. des Spielzeugs zu erzählen. Manche Erinnerungen an unsere eigene Kindheit wurden hier wieder wach und wir hatten uns anschließend bei einem Glas Wein bzw. Bier noch allerhand zu erzählen.
 
Haben nicht auch SIE mal Lust bei unseren Zusammenkünften dabei zu sein? Wir würden uns sehr darüber freuen. Denken Sie daran: „Gemeinsamkeit vertreibt Einsamkeit“.
Wann wir uns treffen, können Sie aus dem Informationsblatt entnehmen oder aber bei den freundlichen Damen im Pfarrbüro erfragen.
Treu Kolping
I.V.


 
Kolping unterwegs
 
2007
 
Martha Lenz hatte den Vorschlag gemacht: Sie möchte uns ihre Heimatstadt zeigen und so fuhren wir, ausgerüstet mit dam Baden-Würrtemberg-Ticket am 11. September 2007 über Offenburg nach Gengenbach.
Zuerst ging es ins Flößermuseum, das in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen untergebracht ist. Herr Schilli (Schwager von Martha) führte uns durch die Räumlichkeiten und erzählte uns viel von der schweren
und risikoreichen Arbeit der Flößer. Die Bahn und die Erfindung des Autos setzen der Flößerei in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Ende.
Im Restaurant Frei (Steinkellerhaus) waren schon Plätze für das Mittagessen reserviert. Frisch gestärkt konnten wir nun den Stadtrundgang, geführt von
Martha, antreten. Gengenbach mit seinen alten und gepflegten Fachwerkhäusern, mit vielen Blumen ist wirklich eine Perle in der Ortenau.
In der Pfarrkirche St. Marien versammelten wir uns zu einem stillen Gebet und sangen ein paar Lieder.
Im Garten eines Cafés ließen wir uns zur Kaffeepause nieder.
Nun war es Zeit an die Heimfahrt zu denken. Auf dem Weg zum Bahnhof kamen wir an der Klosterkirche vorbei, wo wir noch an einer kurzen Vesper teilnahmen.
Um 18.45 Uhr entführte uns der Zug in Richtung Freiburg.
Der Martha sei nochmals gedankt für die ortskundige und unterhaltsame Führung. Der Tag in Gegenbach war wunderschön in der Gemeinschaft der Kolpingfamilie. Es war, wie immer eine runde Sache.             
Rudolf Barthel
 
 
 
 


Links

Kontakt

Walter Trösch
Tel. (07665) 4769