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Die Pfarrkirche von St. Petrus CanisiusSo schaue darauf, dass das Licht in dir nicht Finsternis sei. (Lk 11,36)
1968 wurde der Grundstein für die katholische Kirche im damals neu entstehenden Stadtteil Landwasser gelegt. Die heute zu den Kulturdenkmälern Baden-Württembergs gehörende Anlage wurde vom Karlsruher Architekt Rainer Disse als Gemeindezentrum mit angrenzendem Pfarrhaus und Kindergarten konzipiert.
Der in Betonbauweise durchgeführte Entwurf fügt sich nicht nur unauffällig in das Formenvokabular der es umgebenden Wohnbauten ein, er entspricht in seiner Konzeption der Formensprache des nachkonziliaren Kirchenbaus, der die Versammlung der Gemeinde um den einen Altar betont.
Mit der künstlerischen Gestaltung des Innenraumes wurde 1974 Florian Lechner beauftragt. Der Künstler verwendete hierbei vorrangig zwei Materialien: Schmelzglas und Chromnickelstahl.
Die Schmelzgläser, deren haptisch stoffliche Oberfläche z.B. durch Einbringen von Farbschichten das auf- und durchfallende Licht auf ganz neue Art und Weise modelliert, eignen sich dazu, unaufdringlich leise Botschaften zu transportieren ohne vordergründig abbildend zu verfahren.
Florian Lechner bezieht sich in seiner künstlerischen Ausgestaltung des Raumes schwerpunktmäßig auf die Verwendung der symbolischen Zahl sieben sowie die Betonung der Lichtsymbolik. Das Motto seiner künstlerischen Absicht hat Florian Lechner auf der Nordosttür festgehalten:
So schaue darauf, dass das Licht in dir nicht Finsternis sei. (Lk 11,36). Baugeschichte1969 Grundsteinlegung
1970 Fertigstellung Kirche, Pfarrhaus u. Kindergarten
1979 Altarweihe
1986 Grundlegende Sanierung erforderlich
Behebung funktionaler Mängel sowie Abschluss der Innenraumgestaltung
1987 Wiedereröffnung der renovierten Kirche
1993 Weihe der Orgel
2000 Weihe der 4 Glocken (Persevera, Familie, Bewahrung der Schöpfung, Ökumene)
2005 Weihe der Marienikone
2006 Weihe des Bildes des Heiligen Petrus Canisuis
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