Hochdorf/Landwasser

Der Altarraum von St. Petrus Canisius

In der Altarzone, die durch eine flache, rechts weit zurückspringende Stufe vom Raum der Gemeinde abgehoben ist, Die Altarzone von St.Petrus Canisiussind die Orte der zentralen liturgischen Dienste zusammengefasst: Altar, Tabernakel und Taufbecken. Alle drei standen schon vor dem Umbau an ihrem jetzigen Platz; Taufbecken und Tabernakel wurden jedoch, mag die Grundform auch beibehalten worden sein, stark verändert. Begrenzt wird die Stufe links durch den Osterleuchter, rechts durch ein ... an der Stirnwand ... angebrachtes Glaskreuz. ...
Der Ort der sonntäglichen Messfeier mit Altar, Ambo und Priesterbank ist um zwei weitere Stufen erhöht. Den Mittelpunkt nimmt, nun noch durch das Licht von oben betont, der Altar ein, an dem die Eucharistie gefeiert wird.
Der Altar ist ein schlichter Block aus weißem Carrara-Marmor, dessen polierte Wandung an allen vier Seiten eine halbkreisförmige Einkerbung aufweist; verlängert bilden deren Linien auf der Mensaplatte ein Kreuz. Die Negativform dieser vier Einkerbungen findet ihre positive Entsprechung in der Platte unterhalb des Tabernakels mit ihren vier Ausbuchtungen. Beide Orte sind so im Zeichen des Kreuzes auf einander bezogen. Folgerichtig nimmt das gläserne Kreuz in seinen gewölbten Armen die Form des Kreisbogens wieder auf, die durch jeweils senkrecht zu den Hauptrichtungen verlaufende Wölbungen in der Mitte der Balken noch besonders hervorgehoben wird.
(Aus: Peter Schmitt, Sonderausgabe DAS MÜNSTER, Heft3, 1990)