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Caritaskonferenz

Caritaskonferenz
 
Anfänge:
Die Caritaskonferenz der Gemeinde St. Peter und Paul wurde im Jahre 1969 gegründet. Eine Gruppe von 10 Frauen machte sich damals auf den Weg, um sich den Aufgaben der Pfarrcaritas anzunehmen. Ihr geistlicher Begleiter war damals Pater Koppmann.
Diese Aufgaben waren in der jungen neugegründeten Gemeinde anders als in einer lange bestehenden gewachsenen Pfarrei.
Die neue moderne Kirche stand mitten in einem Neubaugebiet, in das viele Menschen neu hinzuzogen. Durch viele Geburtstags- und Krankenbesuche dieser ehrenamtlichen Helferinnen konnten viele Kontakte geknüpft werden. Da besonders den älteren Menschen das "Einleben" in einer neuen Umgebung schwerfiel, boten die monatlichen Treffen der Senioren willkommene Gelegenheit für Begegnung und Gespräch.
Über 30 Jahre lang übernahm eine Gruppe von Helferinnen der Caritaskonferenz die Bewirtung bei den monatlichen Begegnungsangeboten für behinderte Menschen. Bei diesen Treffen jeweils am Samstagnachmittag kamen oft 40-50 Menschen. Die Kuchen wurden stets von den Frauen selbst gebacken.
 
heutige Situation:
Die Gruppe besteht derzeit aus 16 Frauen. Es gibt auch einige Männer, die regelmäßig Geburtstagsbesuche sowie Fahrdienste übernehmen.
Einmal im Monat findet ein Treffen der Caritaskonferenz statt. Die Mitglieder kommen zusammen zum Erfahrungsaustausch und um die anfallenden Aufgaben zu besprechen sowie die Besuchsdienste einzuteilen. Im Jahr 2007 wurden etwa 270 Geburtstagsbesuche von Frauen der Gruppe gemacht. Hinzu kommen etliche Krankenbesuche. Von den Männern werden etwa 130 Besuche gemacht. Da sich die Caritaskonferenz nicht nur als Arbeitsgemeinschaft, sondern auch als Weg- und Glaubensgemeinschaft versteht, beginnt jedes Treffen mit einem Gebet oder einer Meditation. Im christlichen Sinn die Arbeit zu tun, ist das Bestreben. Schutzpatronin ist die hl. Elisabeth von Thüringen.
 
Wie kommt es zu dem Namen "Caritaskonferenz"?
Der Name Caritaskonferenz geht zurück auf den hl. Vinzenz v. Paul, der 1617 in vielen französischen Pfarrgemeinden Helfergruppen gründete. Es waren meist Frauen, die sich Armen, in Not Geratenen und Kranken annahmen. Der Name Konferenz (lat. conferre = zusammentragen) drückt die Form des gemeinschaftlichen Helfens aus.
Natürlich sind viele Aufgaben und Arbeitsbereiche der heutigen Caritaskonferenz anders als zur Zeit der Gründung durch Vinzenz von Paul. Damals gab es noch keine staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen wie z.B. Sozialstationen, die Nachbarschaftshilfen des Caritasverbandes oder den hauptamtlichen Beruf der Familienpflegerin.
 
Aufgaben heute:
Besuchsdienste - Not entdecken - fachliche Hilfe vermitteln - Mittel zum Helfen bereitstellen - mit anderen Gruppen der Gemeinde sowie dem Caritasverband zusammenarbeiten.
 
 
Vieles, was die Caritaskonferenz tut, ist nicht spektakulär und geschieht eher im Stillen.
Hermann Hesse, der große Dichter des 20. Jahrhunderts schreibt:
Fühle mit allem Leid der Welt, aber richte deine Kräfte nicht dorthin, wo du machtlos bist, sondern zum Nächsten, dem du helfen, den du lieben und erfreuen kannst.
 
Jeder, der Lust hat, mitzuhelfen, ist herzlich willkommen.
Kontakt: Magdalene Müller Tel. 442862
 
CaritaskonferenzSt. Peter und Paul
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Leiterin der Caritaskonferenz in St. Peter und Paul verabschiedet
Mehr als 20 Jahre hat sie die die Caritaskonferenz geleitet: Nun hat Maria Wießler die Leitung an Magdalene Müller übergeben. Im Vorabendgottesdienst am Samstag, 19. November wurde der Wechsel offiziell vollzogen.
Die Vorsitzende des Ortsverbandes der Caritas-Konferenzen in Freiburg, Brigitte Vögtle und deren Geschäftsführerin Edeltraud Kambach würdigten im Gottesdienst den jahrzehntelangen, vielfältigen und mit hohem Engagement versehenen Einsatz von Frau Wießler um bedürftige Menschen. Pfarrer Franz Wehrle hob darüber hinaus ihre tatkräftige Mitarbeit in der Seniorenarbeit und der ganzen Pfarrgemeinde sowie im Lädele des Caritasverbandes hervor, in dem Produkte aus den Werkstätten für Menschen mit Behinderung verkauft werden. Für ihren unermüdlichen caritativen Einsatz wurde Maria Wießler mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet
Für je 10jährige ehrenamtliche Mitarbeit in der Caritaskonferenz wurden mit der Anstecknadel des Verbandes Caritaskonferenzen Deutschlands Magdalene Müller und Gisela Wäschle ausgezeichnet. Für ihr 20jähriges Engagement erhielt Hildegard Erb das silberne Umhängekreuz der Caritaskonferenzen.
Die Mitglieder der Caritaskonferenz in St. Peter und Paul besuchen alte und kranke Menschen, überbringen Geburtstagsjubilaren ein Gruß der Pfarrei, leisten Einzelfallhilfen, bewirten die Treffs der Senioren und laden einmal im Jahr die Freunde der Straße zu einem gemütlichen Sonntagnachmittag mit Mittagessen und Kaffee und Kuchen ins Pfarrheim ein.
 
 
Caritaskonferenz P+P 2011
Maria Wießler (r.) erhält aus den Händen von Pfarrer Franz Wehrle für ihren jahrzehntelangen Einsatz für bedürftige Menschen in der Caritaskonferenz der Pfarrei St. Peter und Paul in Freiburg St. Georgen die Silberne Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes überreicht. Geehrt wurden zudem Hildegard Erb(2.v.r.), Magdalene Müller (3.v.r) und Gisela Wäschle (4.v.r.). Daneben Diakon Markus Essig und die Vorsitzende der Caritaskonferenzen in Freiburg, Brigitte Vögtle (l.).
 
 
 
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