Eine inhaltliche Annäherung an das Wettbewerbsthema sowie formale Voraussetzung und Gedanken zum Nutzen der Räume gibt es hier: Aufgabenstellung
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Warum einen Kunstwettbewerb für eine Glasfassade?
"Kirche im Vauban" hat ihre zentralen Räume an der Hauptverkehrsachse im Vauban, die Vaubanallee.
Diese Räume besitzen eine ca. 30 qm Glasfassade, die bisher rein funktional benutzt wird.
Kirche hat den Auftrag, in die Gesellschaft Fragen hineinzutragen, die für das Leben wichtig sind. Kunst besitzt die Möglichkeit, Menschen anzusprechen und diese Fragen ebenso zu stellen.
Kunst und Kirche zu einem Dialog, die Menschen, die im Vauban umhergehen ins Fragen zu bringen, dass sind die Anlässe für einen solchen Kunstwettbewerb.
Die Glasfassade bietet die optimale Möglichkeit diese Facetten ins Spiel zu bringen.
Warum jetzt?
Die Expo - Weltausstellung in Shanghai hat Vauban als einen Modellstadteil ausgewählt. Vauban stellt dort beispielhaftes Leben für die Zukunft dar. Doch im Vauban selbst ist das Thema der Weltausstellung "Better City, better Life" nur für Eingeweihte präsent. Das Leben in sozialen Nahräumen spielt weniger eine Rolle.
Wir nutzen die Möglichkeit, eine wichtiges Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.
Gleichzeitig werden in Zukunft die Besuchergruppen sich vermutlich noch vermehren.
Warum dieses Thema?
Das Thema der Expo kann theologisch auf die Schöpfungsgeschichte umformuliert werden. Dort stehen bereits wichtige Fragen zum Zusammenleben in einem Diskurs. Sie werden öffentlich verhandelt. Die Frage, welche Art des Zusammenlebens "besser" ist, stellt auch die Frage nach Sinnhaftigkeit eines "Besseren". Da setzt der Schöpfungsgedanke ganz ursprünglich an. Doch vor diesem ersten Gedanken benötigt es ein Wort, um alles in Gang zu bringen: Bereschit. es ist das erste Wort in der Bibel. Und damit beginnt ein erster Prozess.
Das erste Kolloquium zum Thema:
"Bereschit - Anfangen!" Dr. Peter Schwagmeier (Dozent für Hebräisch an der Universität Zürich und Mitarbeiter an der Neuausgabe der "Neuen Zürcher Bibel") hat am Mittwoch, den 5. Mai, um 20 Uhr in der OASE einen Impulsvortrag zur Themenstellunggehalten. Es gab viel Zeit zur Diskussion und zum Austausch. Und alle haben im Anschluss daran bei einem Glas Wein, Wasser oder Saft nochmals neu über die Gestaltung angefangen zu denken.
Das zweite Kolloquium ist in Vorbereitung!
Voraussichtlich mit Prof. Dr. Johannes Stücklberger aus Basel.
Termin Anfang Juni. Er wird einen Impuls über Kunst im öffentlichen Raum am Beispiel von Kirchenkunstprojekten geben.
Wer organisiert den Wettbewerb?
Der Wettbwerb organisiert sich aus verschieden Impulsgeber und Engagierten. Es sind derzeit beteiligt:
Ideengeber und Vorbereitungsgruppe:
Tobias Eder, Andreas Haitz-Fliehmann, Martin Auffarth, Michael Hartmann (Koordination)
Öffentlichkeitsarbeit:
Gregor Wünsche
Ideen für Fundraising:
Ingmar Neumann
ImpulsgeberInnen und Beratung: Ökumenisches Gemeindeteam, Kirchenladen-Team, vorbeikommenden Menschen.