Das Sakrament der Firmung
1.1 Biblische Grundlage
Der Ausgangspunkt für das
Sakrament der Firmung ist die Zusage Jesu, nach seinem Tod und seiner
Auferstehung einen Beistand zu senden, den Heiligen Geist, der immer bei den
Menschen bleiben wird (Joh. 14, 16). Er soll befähigen, den Glauben zu leben
und zu verstehen und die Erinnerung an das, was Jesus gesagt und getan hat, wach
zu halten (Joh. 14, 26).
1.2 Geschichte und
Entwicklung des Firmsakraments
In der kirchlichen Tradition werden schon sehr früh
die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie als Einheit
betrachtet, die der Eingliederung des Menschen in die Gemeinschaft der Kirche
dienen. Als Folge daraus wurden sie auch in einer Feier gespendet, ein
Vorgehen, das sich bis heute in der Ostkirche und in der römischen Kirche
gehalten hat.
1.3 Zielsetzung der Firmung
Wie oben gesagt, bildet die Firmung die Vollendung bei
der Eingliederung in die Kirche. Mit ihr wird die Wirkung des Heiligen Geistes
für den Lebensweg zugesagt. Daraus folgt, dass der einmal Gefirmte selbst zum
Träger seines Glaubens und dem Glauben der Kirche wird. Er steht von jetzt an
in der Pflicht, das Leben der Kirche mitzugestalten.
1.4 Elemente der
Vorbereitung
Die inhaltliche Gestaltung der Firmvorbereitung ist in
unserer Seelsorgeeinheit in mehrere Bereiche gegliedert: FirmBasix, FirmProjekt ´, FirmSpirit und FirmNetz (s. Was wir tun).
1.5 Entscheidung zur
Firmung
Die Entscheidung zum Empfang der Firmung selbst ist
noch einmal unterschieden von der
Teilnahme an der Vorbereitung. Der Vorbereitungskurs
versteht sich als Entscheidungshilfe, ob das Sakrament der Firmung für den
einzelnen sinnvoll ist oder nicht.
1.6 Die Feier der Firmung
Die Feier der Firmung findet alle zwei Jahre in einer
Kirche der Seelsorgeeinheit statt.