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Vorbereitungen
Nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit Ihrem Seelsorger auf. Zuständig
für die Trauung ist das Pfarramt, bei dem einer der Partner seinen
Wohnsitz hat.
Für die Vorbereitungen werden folgende DInge benötigt:
- Taufscheine besorgen
Der Taufschein wird nur von dem Pfarramt ausgestellt, bei dem Sie getauft wurden. Wenn Sie in einem Krankenhaus getauft worden sind, müssen Sie feststellen, in welcher Pfarrei das Krankenhaus lag.
Wenn Sie nicht römisch-katholisch sind, brauchen wir zusätzlich vom Standesamt die Aufenthaltsbescheinigung. Es geht hierbei um die Feststellung des Ledigenstandes.
- Hochzeit anmelden
Rufen Sie zu den Bürozeiten im Pfarramt an, oder kommen Sie persönlich vorbei. Wir möchten gerne folgendes von Ihnen wissen: Namen, Geburtstag und -ort, Staatsangehörigkeit, Konfession, Beruf, Adresse, Name und Konfession der Eltern. 5 Monate Vorlauf sind für die Terminabsprache nicht zuviel!
- Termine abmachen
Besprechen Sie rechtzeitig den von Ihnen ins Auge gefassten Termin mit
dem Seelsorger oder der Seelsorgerin, der bzw. die mit Ihnen die
Trauung feiern soll. Dies gilt besonders für die Zeit im Frühjahr und
im Sommer, weil zu dieser Zeit viele Trauungen stattfinden. Fragen Sie
rechtzeitig nach, ob die gewünschte Kirche oder Kapelle für Ihre
Hochzeit zur Verfügung steht.
- Überlegen
Machen Sie sich ruhig jetzt schon Gedanken, wie Ihre Hochzeit gestaltet sein soll. Wir freuen uns, wenn Sie schon ein paar Ideen haben.
- Gespräch mit dem Seelsorger (Traugespräch)
Einige Wochen vor dem Hochzeitstermin wird
sich der Seelsorger oder die Seelsorgerin mit Ihnen treffen und ein
Traugespräch führen.
Bei diesem Gespräch geht es um die Bedeutung
der kirchlichen Trauung und der christlichen Ehe. Natürlich können Sie
auch alles zur Sprache bringen, was um die kirchliche Trauung herum zu
bedenken ist: Wie der Gottesdienst gestaltet werden kann, Liedauswahl,
Trauzeugen, Musik und anderes mehr.
Für
Katholiken geht es beim Traugespräch auch darum, was die Kirche unter
dem Ehesakrament versteht. Dabei füllt der Seelsorger mit Ihnen das
"Ehevorbereitungsprotokoll" aus, das die Daten aufnimmt, die später in
das Ehebuch Ihrer Kirchengemeinde eingetragen werden.
- Ehevorbereitung
Durch die vielen Vorbereitungen, die ein Hochzeitsfest mit sich bringt, bleibt oft wenig Zeit für das Gespräch über die Bedeutung, welche die Trauung für die Partnerschaft haben kann:
Wie soll unser gemeinsamer Lebensweg aussehen?
Was schätze ich an meiner Partnerin/an meinem Partner?
Welche Rolle spielt der Glaube dabei?
Welchen Inhalt und Sinn hat das Eheversprechen, das wir einander im Gottesdienst geben?
Um diesen Fragen auch im Austausch mit anderen Paaren nachgehen zu können, bietet Ihnen Ihre Kirche Ehevorbereitungsseminare an. Wir empfehlen Ihnen sehr, sich für ein solches Angebot Zeit zu nehmen. Es lohnt sich!
... zu den Terminen
- Sich vorfreuen
Wenn Sie bis hierher gekommen sind, bleibt immer noch genügend zu tun und zu organisieren. Lassen Sie dabei die Freude nicht zu kurz kommen! Es wäre schade, wenn Sie völlig gestresst in den Hochzeitstag hineinstolperten. Gute Freunde vollbringen in dieser Phase wahre Wunder.
- Letzte Absprache
Wenige Tage vor der Hochzeit ist es gut, nochmal die wichtigsten Dinge der Hochzeitsfeier im Pfarramt abzusprechen. Das schafft Sicherheit.
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