Beim Deutschen Katholikentag 1929 wurde beschlossen, sozialen Nöten in Freiburg entgegenzuwirken und (1932/33) mit Förderung durch Erzbischof Dr. Karl Fritz für kinderreiche Familien auf freiem Gelände nordöstlich von Betzenhausen die Mooswaldsiedlung St. Joseph mit 103 Häusern und Gärten zu bauen (Baugenossenschaft Familienheim).
Nach dem 2. Weltkrieg brachten große Bauunternehmungen eine weitere Aufwertung als Wohngebiet. Stadtbahnneubau, einfallsreiche Umgestaltung des Baggerseegeländes der Fa. Flückiger in den „Seepark“ und die baden-württembergische Landesgartenschau 1986 schlossen die seit 50 Jahren betriebene städtebauliche Entwicklung des Freiburger Westens ab und werteten auch Betzenhausen und die Mooswaldsiedlung urban auf.
Gründung als Kuratie 1938, Pfarrei seit 1957
1937/38 Bau der Pfarrkirche "Heilige Familie"
1944 starke Beschädigung bei Bombenangriff
1945 Sanierung
1949 Fertigstellung der Kreuzwegstationen
1956 Guss von 6 Bronzeglocken (F.W. Schilling, Heidelberg)
1961 Innenrenovation
1978 Neugestaltung des Chorraums
1992 Orgelneubau
Obwohl (seit 1381?) Filiale der Freiburger Weststadtpfarrei St. Peter, wird die Betzenhausener Ortskapelle erst 1447 zum erstenmal erwähnt.
Kirchenneubau 1699-1703
1767 Neubau des Turms, Umbau und Erweiterung der Kirche (Konsekration 1775).
1861/63 Orgelneubau durch E. Stadtmüller, Hugstetten
1978 Aufstellung des in Illingen bei Rastatt gekauften, ursprünglich aus der Benediktinerabtei Schuttern stammenden Hochaltars (1. Viertel 18. Jh.)