
Die Kolpingfamilie Freiburg-Haslach stellt sich vor:
Die Kolpingfamilie Freiburg-Haslach feierte in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. Am 06. September 1928 trafen sich zwanzig Männer in Anwesenheit des Geistlichen Rates Carl Kistner und des Diözesanpräses Zuber und beschlossen, einen Gesellenverein, die heutige Kolpingfamilie Freiburg-Haslach e.V., zu gründen. Die Kolpingfamilien sind nach dem Gründer der katholischen Gesellenvereine, dem Priester Adolph Kolping, benannt.
Adolph Kolping selbst wurde am 08. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln geboren und verstarb im Alter von nicht ganz 53 Jahren am 04. Dezember 1865 in Köln. Nachdem Kolping schon Schustergeselle war, hat er sich zum Priestertum entschlossen. Die Ziele von Adolph Kolping kann man kurz zusammenfassen: sei ein guter Christ, ein tüchtiger Mensch im Beruf, ein vorbildlicher Familienvater bzw. Familienmutter und bringe dich in der Gesellschaft und in der Politik ein. Weltweit gibt es das Kolpingwerk in 61 Ländern mit mehr als 5000 Kolpingfamilien mit über 450.000 Mitgliedern.
Die Kolpingfamilie Haslach trifft sich jeden Montag zu ihren Versammlungen. Neben Vorträgen, die die Ziele von Adolph Kolping verfolgen, kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Zu den Höhepunkten zählen immer wieder die mehrtägigen Fahrten. Im letzten Jahr ging es nach Berlin, im nächsten Jahr heißt das Ziel „Dresden“. Die Kolpingfamilie Haslach hat zurzeit 67 Mitglieder.
Zur Vereinsgeschichte der Kolpingfamilie gehört auch das Theaterspiel. Bereits im Gründungsjahr 1928 spielte man das Theaterstück „Mein Leopold“. Nach der Wiedergründung der Kolpingfamilie nach dem 2. Weltkrieg wurde auch das Theaterspiel wieder aufgenommen und begeisterte das Publikum unter anderem mit Stücken wie „Charleys Tante“, „Drei Eisbären“, „Jedermann“ oder auch „Fünf Mann ein Brot“. Nach einigen Jahren Pause griffen im Jahr 1989 die Ministranten der Pfarrei St. Michael das Theaterspielen auf und mittlerweile zählt das Spielen wieder zu einem festen Bestandteil der Kolpingfamilie.
Die Kolpingfamilie lädt alle Interessierten herzlich zu ihren Veranstaltungen ein. Das aktuelle Programm kann man dem Schaukasten in der Carl-Kistner-Straße gegenüber der Pfarrkirche St. Michael oder dem Pfarrbrief entnehmen oder hier herunterladen.