Alles im grünen Bereich?

Der "große" Info- und Beteiligungsabend zur Kirchenentwicklung 2030 steht vor der Tür: Am 20. Oktober um 17.30 Uhr öffnen sich die Türen im Bürgerhaus Seepark, um allen Interessierten Einblick in den derzeitigen Prozess zu geben und auch Möglichkeiten zur Mitarbeit und zum Mitdenken zu eröffnen. Das Motto: "Alles im grünen Bereich?"


"Entstanden ist die Idee dieses Mottos aus einer Karikatur, in der Zeichner Thomas Plaßmann die verschiedenen Möglichkeiten einer Kleingartenanlage treffend darstellt" so erläutert Dekanatsreferentin Ruth Scholz. "Der Grundgedanke: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Feld so anzulegen, dass viele Menschen dort zusammen etwas anbauen und wachsen lassen können. 
 
Der metaphorische Bezug zur Kirchenentwicklung liegt auf der Hand. Dass die bisherigen acht Kirchengemeinden Freiburgs (mit Merzhausen, Gundelfingen, Wittnau, Horben und Au) 2026 zu einer großen zusammengehen werden, legt den Parkgedanken nahe. Was wo entstehen soll, kann und darf ist hingegen noch völlig offen und so  eignet sich das Bild gut, um am 20. Oktober die Öffentlichkeit zum Landschaftsgärtnern einzuladen.
 
An den Visionen der Stadtkirche mitgestalten : mündlich, schriftlich und persönlich

"Wichtig zu wissen: Es gibt eben noch keinen landschaftlichen Bebauungsplan,  sondern die Fläche ist noch gestaltbar!", so die Projektkoordinatorin weiter. Derzeit treffen sich verschiedene Arbeitsgemeinschaften und Untergruppierungen zu einzelnen Themenfeldern, alle sind aber noch in einer Anfangsphase. "Wünschenswert ist, dass sich weitere Freiburgerinnen und Freiburger einbringen, damit wir eine breite Basis haben und in die richtige Richtung weiterdenken: Wie soll katholische Kirche in Freiburg künftig aussehen?"
Wichtig zu wissen: Zwar wird der Abend reichlich Informationen bieten, um einen Überblick und eine Einführung in den Prozess, seine Hintergründe, Ziele und Absichten zu geben. Auch der Status Quo in Freiburg mit seinen derzeitigen Gremien, Arbeitsgruppen und Überlegungen wird dabei transparent gemacht. "Gleichzeitig planen wir aber auch viele Elemente der Beteiligung ein, damit jeder eigene Ideen, Anregungen oder auch Befürchtungen teilen kann", so die Projektkoordinatorin. Es wird einen Mix aus Information, Gruppenarbeiten und moderierten Rückfragemöglichkeiten geben. "Und wer von den Gästen sich danach eine Mitarbeit im Kirchenentwicklungsprozess für Freiburg vorstellen kann, ist herzlich eingeladen, sich zu melden." Konkret ist die künftige Teilnahme in einer themenspezifischen Untergruppe möglich: "Zum Beispiel in den Bereichen  Seniorenarbeit, Integration, Engagementförderung, Kunst und Kirche  oder spirituelle Ausdrucksformen, um jetzt nur mal eine kleine Auswahl vieler Themen zu nennen", ergänzt Ruth Scholz.

Damit genügend Zeit für alles bleibt, fängt der Abend schon am späten Nachmittag um 17.30 Uhr an und wird voraussichtlich bis ca. 21.30 Uhr dauern. Reichlich Pausen mit Verpflegung sind ebenso vorgesehen.